23.03.2017

B-Liga-Spitzenspiel: Margretenhaun II schaut nicht auf Platz eins

Ein "ganz normales Spiel" für Hettenhausen

Patrick Stumpf (links) will mit der SG Hettenhausen drei Punkte holen. Foto: Charlie Rolff

In der B-Liga Fulda/Rhön trifft am Sonntag um 15 Uhr der Erstplatzierte Hettenhausen zuhause auf den Zweitplatzierten RSV Margretenhaun II. Vorab geben die Gäste die Favoritenrolle gerne an Hettenhausen ab.

Hettenhausens Spielertrainer Marko Novakovic sieht dem Spiel gelassen entgegen. Es sei ein ganz normales Spiel, bei dem seine gut vorbereitete Mannschaft drei weitere Punkte einheimsen will. Auf die Frage, ob es ein besonders schwieriges Spiel sei, vor allem auch, weil die SG das Hinspiel knapp verloren hatte, antwortete der Trainer: „Wir sind auf alle Gegner gut vorbereitet. Vor Augen haben wir natürlich immer die drei Punkte, die wir aus möglichst jedem Spiel mitnehmen wollen. Was in der Vergangenheit war, spielt keine Rolle.“

Eine Vorentscheidung im Titelkampf falle in dieser Begegnung laut Novakovic jedoch noch nicht. Die Mannschaft habe noch eine Menge Spiele vor sich und man wisse nie, was noch komme. „Zum jetzigen Zeitpunkt spielt es noch keine große Rolle. Wir wollen alles gewinnen, abgerechnet wird am Ende der Saison“, so der Trainer, dessen Team personell gut aufgestellt ins Topspiel gehen könne.

Zum jetzigen Zeitpunkt führt Hettenhausen die Tabelle mit sieben Punkten Vorsprung an, allerdings hat Margretenhaun noch das Spiel gegen die SG Frischauf Fulda vom vergangenen Sonntag nachzuholen, sodass sie mit zwei Siegen bis auf einen Punkt an die SG heranrücken könnten.

Margretenhauns Vorstandsmitglied Daniel Otschonovsky hofft beim Topspiel auf eine Partie auf Augenhöhe, sieht Hettenhausen aber vor allem konditionell etwas im Vorteil. „Wie in jedem Spiel wollen wir natürlich das Maximum herausholen. Das Hinspiel ist dabei von keiner größeren Bedeutung für uns, dennoch wird Hettenhausen natürlich versuchen, dieses wieder wett zu machen“, so Otschonovsky.

Die personelle Situation sei bis dato aber noch nicht geklärt, da viel von der ersten Mannschaft abhänge. Ohnehin muss bei Margretenhauns Reserve abgewartet werden, wie sich das A-Liga-Team im Titelkampf verkauft. Denn der RSV II darf nur dann aufsteigen, wenn der ersten Mannschaft die Rückkehr in die Kreisoberliga gelingt. "Zunächst versuchen wir erst einmal, mit unserer ersten Mannschaft den Aufstieg zu schaffen. Was mit der zweiten wird, wird sich zeigen. Wir gucken nicht auf Platz eins, Platz zwei ist für uns völlig okay", betont Otschonovsky.

Autor: Schülerpraktikantin Celina Lorei

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