08.09.2017

Dreifürst: "Es fehlt Qualität"

Viktoria Fuldas Saisonstart ließ fast überall zu wünschen übrig

Thomas Dreifürst (Mitte) äußert sich zum Saisonstart des JFV Viktoria Fulda.

Seit drei Wochen rollt der Ball in den Junioren-Ligen, bislang ließ der Saisonstart der höherklassigen osthessichen Mannschaften jedoch zu wünschen übrig. Insbesondere der Auftakt des größten Vertreters, dem JFV Viktoria Fulda, verlief nicht wie erhofft.

Von fünf Mannschaften, die der Jugendförderverein ins Rennen schickt, durfte bislang nur ein Team Siege bejubeln. Die ernüchternde Bilanz bislang: Gerade einmal 8 Punkte wurden in 14 Spielen geholt. Nur die U15 aus der C-Junioren-Hessenliga war bislang erfolgreich, mit sechs Punkten aus drei Spielen steht die Truppe von Stefan Huck auf einem guten vierten Platz. Zwar ging es noch nicht gegen die richtig starken Gegner der Liga, dennoch kann der Saisonstart als gelungen angesehen werden.

Im Gegensatz zu dem der anderen Hessenliga-Teams: Sowohl U19 als auch U17 haben nämlich noch keinen Zähler auf dem Konto, U16 und U14 in der Verbandsliga haben auch noch keinen Sieg gefeiert. "Die U17 hat sich in den ersten beiden schweren Spielen super verkauft und dann einen schlechten Tag erwischt", so Vorstandsvorsitzender Thomas Dreifürst. "Wir sind aber weiterhin überzeugt, dass die Mannschaft eine gute Rolle spielen wird. Die Qualität ist da."

Nicht ganz so einfach gestaltet sich die Situation bei den A-Junioren. Dort prognostiziert Dreifürst der Mannschaft eine schwierige Runde: "Durch den großen personellen Aderlass wissen wir um die Schwere der Situation. Es fehlt Qualität, schließlich ist uns fast eine komplette Mannschaft weggebrochen", klagt der Vorstandsvorsitzende. Da mit Eintracht Frankfurt und Wehen Wiesbaden zwei hessische Teams in der Bundesliga spielen, müsse zudem mit vier Absteigern gerechnet werden - bei 14 Mannschaften eine durchaus stattliche Zahl.

Generell ist Dreifürst aber auch bei der U19 optimistisch: "Nach drei Spielen ist noch niemand Meister geworden oder abgestiegen. Dass es eng wird und nur um den Klassenerhalt geht, steht außer Frage. Spieler und Trainer sind aber davon überzeugt, es schaffen zu können. Und ich denke auch, dass genug Potenzial vorhanden ist."

Autor: Steffen Kollmann

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