05.01.2016

Kapitäne der Region - heute mit Simon Herber (Margretenhaun II)

Eine ganz besondere Hassliebe

Auch in diesem Jahr nutzen wir die Winterpause, um unseren Lesern die Kapitäne unserer hiesigen Vereine vorzustellen. In diesem Jahr sind die Spielführer der A-Liga-Vereine sowie die Kapitäne der Clubs, die in der vergangenen Serie noch A-Liga gespielt haben, an der Reihe. Heute ist Simon Herber vom RSV Margretenhaun II an der Reihe.

Name: Simon Herber

Spitzname in der Mannschaft: HerrBär

Geburtsdatum: 11.12.1991

Im Verein seit der Bambini

Bisherige Vereine: ein Leben lang Schwarz-Weiß!

Familienstand: ledig

Das verrückteste Spiel meiner Karriere war 2014 mit der Reserve gegen die SG Rückers II (Fliedener Rückers). Wir spielten zu Hause und uns hatte 1 Punkt zum Aufstieg in die A-Liga gefehlt. Zur 85. Minute führten wir 4:2 und ich wurde ausgewechselt. Die Chance habe ich gleich ergriffen um schon die ersten Kisten und den ersten Stiefel ans Spielfeld zu bringen. Als ich 5 Minuten später voll bepackt aus dem Häuschen kam, stand es auf einmal 4:4. Zum Glück hat die Truppe das Ding noch über die Bühne gebracht und wir hatten einen geilen Abend! Danke Jungs ;)

Mein bester Feind am Fußballplatz ist Max Bachmann, weil er mich freitags bei der ersten Einheit im Trainingslager, ohne einen Ball am Fuß gehabt zu haben, verletzt hat.

Das wollte ich einem meiner Mitspieler Jan Niklas Höpfner schon immer mal sagen: Abseits ist, wenn du den Arm hebst!

Die schönsten Grätschen bekommt in unserer Mannschaft Philipp Semmler hin. Manchmal hat man das Gefühl, er gibt den gewonnen Ball wieder her, um nochmal Grätschen zu dürfen.

Ich bin von unserem Trainer Dennis "Hoppe" Reiter zum Kapitän gewählt und bestimmt worden.

Das Tor ist bei mir hängengeblieben: Reserve in Steinau. Hoher Ball kommt in den Sechzehner. Ich schrei "Leo", mein Gegenspieler Kai-Uwe duckt sich und ich darf einschieben.

Auf den Trainingsplatz kommt regelmäßig Julian Helfrich als Letzter – und hat dann folgende Ausrede parat: Schaffe...immer schaffe.

Das wollte ich meinem ehemaligen Trainer Ralf Herber schon immer mal sagen: Danke das du uns bis zur A-Jugend ausgehalten hast.

Wenn ich traurig bin, dann denke ich an Sonntag 13:15 Uhr und alles ist gut.

Mein Lieblingsverein ist der 1. FSV Mainz 05

Dafür schalte ich abends den Fernseher ein: Euroleague Hinspiel Mainz vs. Tripolis

Und deswegen mach ich ihn aus: Euroleague Rückspiel Tripolis vs. Mainz

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