12.10.2017

Paliatka will noch nicht von der Wende sprechen

Hessenliga: Gelingt Steinbach der zweite Saisonsieg?

Petr Paliatka (links) hofft auf den zweiten Saisonsieg. Foto: Kevin Kremer

Nach fünf Niederlagen in Serie hat der SV Steinbach beim 2:2 in Waldgirmes (nach 0:2-Rückstand) ein Lebenszeichen im Kampf um den Klassenerhalt in der Hessenliga gesendet. Nun soll am Samstag (15 Uhr) im Heimspiel gegen den Tabellenvierten KSV Baunatal der langersehnte zweite Saisonsieg eingefahren werden.

Gerade für die zuletzt angeknackste Moral war der Punktgewinn Balsam, schließlich gab es den bislang einzigen Saisonsieg am zweiten Spieltag bei Regionalligaabsteiger Teutonia Watzenborn-Steinberg (3:2). „Das war ganz wichtig, zumal wir vergangene Woche in Ginsheim (1:3, Anm. d. Red.) ein gutes Spiel gemacht haben und am Ende dennoch mit leeren Händen dastanden“, erklärt Spielertrainer Petr Paliatka (33), der aber nachschiebt, „dass ich nicht von einer Wende sprechen möchte. Wir haben schon zuvor in den Spielen gezeigt, dass wir mithalten können.“

Gegen den nordhessischen Traditionsverein dürfte es vor allem auf eine gute Defensivarbeit ankommen. Zwar spielt Steinbach nach dem Rücktritt von Trainer Karl-Josef Müller nach vier Spieltagen von der Grundausrichtung defensiver, dennoch sind die Probleme die gleichen geblieben. Auch unter dem neuen Spielertrainer Petr Paliatka gab es in den bisherigen sieben Begegnungen immer mindestens zwei Gegentreffer.

„Wir müssen die individuellen Fehler in der Defensive einfach abstellen, wir haben den Gegner zuletzt fast zum Toreschießen eingeladen und gefühlt in jedem Spiel einen direkt verwandelten Freistoß schlucken müssen. Ansonsten lassen wir aus dem Spiel heraus aber gar nicht so viel zu“, berichtet Paliatka, der hofft, dass am Wochenende der Mühlengrund wieder zur Festung wird. „Es waren keine leichten Wochen zuletzt, aber sowohl im Team als auch im Verein stimmt es. Wir brauchen jetzt drei Punkte und ich hoffe, dass die Zuschauer uns dabei unterstützen. Die Mannschaft muss eine große Laufbereitschaft an den Tag legen und Mentalität zeigen.“

Unterstützen könnte Steinbach dabei wieder Abwehrspieler Tom Wiegand (20), der vergangenes Wochenende in Waldgirmes erstmals wieder im Kader war und nun nach seinen Hüftproblemen sein Comeback feiern könnte. Ein Fragezeichen steht nach wie vor hinter Mittelfeldspieler Sasa Dimitrijevic (29), der mit einer Rippenprellung zu kämpfen hat.

Autor: Max Lesser

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