06.03.2018

Bei Krause stehen die Zeichen auf Karriereende

Hessenliga: Auch Lingenfelder könnte Flieden verlassen

Christopher Krause wird das Fliedener Trikot wohl nicht mehr tragen. Foto: Charlie Rolff

Beim SV Buchonia Flieden haben sich weitere wichtige Personalfragen geklärt. Der Großteil des Kaders hat bereits verlängert, allerdings gibt es auch schlechte Nachrichten aus dem Lager des Hessenligisten. Christopher Krause muss seine fußballerische Laufbahn wohl beenden.

"Bei Christopher wird die Knieverletzung wohl eine Fortsetzung der Karriere negativ beeinflussen", sagt Frank Happ, Stellvertretender Vorsitzender der Buchonen. Erst im Sommer war der 32-Jährige ins Königreich zurückgekehrt, in der laufenden Saison kam der defensive Mittelfeldspieler 16 Mal (ein Tor) zum Einsatz. Dieses Jahr war Krause aufgrund seiner Knieprobleme aber außen vor. Auch Moritz Lingenfelder könnte dem Verein den Rücken zukehren, sofern der Youngster aus Studiengründen die Region verlässt.

Es gibt aber auch einige positive Nachrichten aus dem Lager der Truppe von Meik Voll. Luca Gaul, Christian Bohl, Tobias Bartel sowie die Torhüter Florian Wess und Daniel Schüssler haben ihre Zusage für die kommende Saison gegeben. Zuvor hatten bereits Andreas Drews, Fabian Schaub, Christian Kreß, Andre Leibold, Sascha Rumpeltes, Marc Götze. Niklas Schneider sowie die Hohmann-Brüder Nico und Lukas ihr Bleiben bestätigt, Niko Zeller und Felix Hack haben sich sogar bis 2020 an den Verein gebunden.

Auch Marc Röhrig und Jonas Lembach stehen kurz vor einer Verlängerung. "Die Tendenz geht klar in Richtung Verbleib, wobei ein abschließendes Gespräch noch aussteht. Ähnlich dürfte es sich bei Dario Stange und Cedrik Trenkler verhalten", erklärt Happ, der die Buchonia somit für die kommende Spielzeit gut aufgestellt sieht. "Wir werden uns nun ganz gezielt nach Neuzugängen umschauen, wobei durch Krauses Ausfall ein Ersatz auf der Sechserposition größte Priorität hat. Ebenso wie die weitere Ergänzung des Kaders durch junge, talentierte Spieler aus dem eigenen Verein oder der Region."

Autor: Steffen Kollmann

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