30.03.2018

Auch im Topspiel sollen Punkte im Wald bleiben

A-Ligen: Marbach fordert Niesig

Der Rasen ein Teppich, die Ränge gut gefüllt: So sieht ein Heimspiel der SG Marbach aus. Foto: Marzena Seidel

Die SG Marbach hat sich zu einer echten Heimmacht entwickelt – und will diesen Trumpf selbstredend auch am Samstag (16 Uhr) im Topspiel der A-Liga Fulda gegen den KSV Niesig ausspielen. Doch Vorsicht: Die Gäste sind prächtig drauf.

A-Liga Hersfeld/Rotenburg:

Übersteht die SG Heinebach/Osterbach auch das Osterwochenende schadlos? Zumindest scheinen die Aufgaben von der Papierform her knifflig zu sein: Am Samstag (15.30 Uhr) tritt der Primus bei der SG Gudegrund/Konnefeld an, die Spielgemeinschaft hat erst ein Heimspiel verloren, darf zumindest aus dem Augenwinkel noch auf Rang zwei blicken und wird in Konnefeld alles in die Waagschale werfen. Am Montag reist der Spitzenreiter dann nach Ronshausen, die Eisenbahner sind Zwölfter, haben sich nach schwachem Saisonstart aber zumindest einigermaßen gefunden. Sorga/Kathus, Verfolger Nummer eins, ist ebenfalls zweimal auswärts gefordert und muss bei den Kreisoberliga-Reserven Wildeck und Weiterode seine Hausaufgaben jeweils zu früher Stunde erledigen.

A-Liga Hünfeld/Hersfeld:

Insgesamt 17 Partien zwischen Donnerstag und Montag – und der Rasdorfer SC ist tatsächlich spielfrei, darf sich dementsprechend das Treiben aus der Ferne anschauen und beobachte bereits am Donnerstag das Duell des ärgsten Konkurrenten um den Titel, Ausbach/Friedewald, in Ufhausen in geschlossener Mannschaftsstärke. Die Mackenzeller TSG ist innerhalb von fünf Tagen hingegen dreimal zuhause gefordert und empfängt am Samstag (16 Uhr) den DJK 1. FC Nüsttal zum Derby im Schlosspark – auf dem A-Platz, der am Donnerstag gegen Großentaft noch geschont wurde. Vor Wochenfrist stieg erst das Hinspiel in Hofaschenbach, als die TSG alle Punkte mitnahm und der Nachbar dementsprechend heiß auf eine Revanche sein wird.

A-Liga Fulda/Lauterbach:

Weil Bimbach (in Pfordt) und Hauswurz (in Giesel) nur am Montag im Einsatz sein werden, kann die SG Stockhausen/Blankenau mit zwei Dreiern einerseits den SV Hauswurz in der Tabelle sicher überflügeln und andererseits den Druck auf Primus Bimbach erhöhen, der bei vier (!) Spielen mehr acht Punkte voraus ist. Am Samstag ist Christoph Erbs Team zuhause gegen Großenlüder II gefordert, am Montag führt die Reise zum TSV Ilbeshausen, der wie Pfordt im Niemandsland der Tabelle steht.

A-Liga Fulda/Rhön:

Für den TSV Schmalnau läuft in dieser Saison einfach nichts zusammen, denn nachdem das Team schon in 2017 nicht wirklich ins Rollen kam, muss es seit dem 22. Oktober tatenlos zuschauen, wie die "Klassenkameraden" Fußball spielen. Dass nun auch Dipperz/Dirlos II an der Elf von Lars Hohmann vorbeigezogen ist und Schmalnau somit den letzten Platz belegt, sollte für das Osterwochenende Ansporn genug sein. Am Samstag empfängt Schmalnau Lütter II, am Montag Dietershausen/Friesenhausen.

A-Liga Fulda:

Drei Punkte und drei Spiele mehr als die SGM weist derzeit Niesig auf und belegt Rang zwei hinter der wohl nicht einzuholenden SG Edelzell/Engelhelms, weswegen das heutige Spiel durchaus auch eine gewisse Prise Endspielcharakter um Rang zwei mit sich bringt – wenngleich die Saison noch lang ist. „Natürlich ist unser Ziel, am Ende der Saison Relegation zu spielen“, sagt Marbachs Trainer Ingo Rippert und will dafür die Grundlagen vor eigenem Publikum legen. Die Heimstärke beruht einerseits auf dem großen und äußerst gepflegten Rasen im „Waldstadion“, auf dem Marbach die spielerischen Stärken ideal in die Waagschale werfen kann und andererseits am immer größer werdenden Stammpublikum – was in der heutigen Zeit nicht der Norm entspricht. „Wir hatten in der vergangenen Saison drei wichtige Heimspiele, die wir allesamt gewonnen haben, vielleicht hat sich deswegen so ein Hype entwickelt“, glaubt Rippert, der im Sommer abtritt, dann aber nach Möglichkeit mit dem Kreisoberliga-Aufstieg in seiner Vita.

A-Liga Schlüchtern:

Spitzenreiter ist weiterhin die Hessenliga-Reserve Buchonia Fliedens, doch die über Ostern komplett zum Zuschauen verdammt und wird sich sicherlich nicht den Leckerbissen des Spieltags entgehen lassen, wenn am Samstag (14 Uhr) in Niederzell, die SG Gundhelm/Hutten antritt. Das Duell Dritter gegen Zweiter ist ein echtes Spitzenspiel und wird wohl dafür entscheidend sein, wer dem Spitzenreiter in den kommenden Wochen am ehesten an den Fersen kleben bleiben kann. Wobei: Gewinnt Niederzell das Spitzenspiel und setzt sich am Montag auch gegen Kressenbach/Ulmbach II durch, ist Flieden II die Pole Position gar schon am Montag los.

Autor: Johannes Götze

Kommentieren

Vermarktung: