20.04.2018

Pilgerzell, 30. Geburtstag, Hünfeld II

KOL Mitte: Schlitzerland vor wichtigem Wochenende

Auf Simon Grosch und die SG Schlitzerland wartet ein anstrengendes Wochenende. Foto: Charlie Rolff

Für Simon Grosch wird das Spitzenspiel der Kreisoberliga Mitte zur Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. Von 2011 bis 2016 spielte der Schlitzerländer Trainer für den HSV und freut sich entsprechend auf das Wiedersehen am Sonntag (14.30 Uhr) bei Hünfeld II.

„Das ist schon etwas besonderes, wenn man die ganzen alte Kollegen wieder mal trifft. Gegen meinen Kumpel Johnny Helmke zu spielen - und das unter den aktuellen Vorzeichen in der Tabelle - das ist nicht alltäglich. Aus meiner Sicht treffen hier neben FT Fulda die beiden besten Teams der Liga aufeinander.“

Ob der Tabellensituation könnten die Schlitzerländer einen großen Schritt Richtung Aufstiegsspiele zur Gruppenliga machen. Zwar hat die Spielgemeinschaft aus Queck und Schlitz einen Punkt Rückstand, dafür aber noch zwei Spiele mehr in der Hinterhand. Schlitzerland geht mit der Empfehlung von sechs Siegen am Stück ins Wochenende, Hünfeld II hat bei sechs Siegen und einem Remis die vergangenen sieben Partien nicht mehr verloren.

„Wir müssen jetzt erstmal heute Abend daheim gegen Pilgerzell bestehen. Dieses Spiel hat oberste Priorität. Gewinnen wir dieses und holen auch am Sonntag die drei Punkte, dann wäre das gewiss schon so etwas wie ein entscheidender Vorteil für uns“, weiß Grosch, dass der erste Vorteil aber bei Hünfeld II liegt. „Schließlich hat der HSV heute spielfrei, während wir gegen Pilgerzell einiges tun müssen.“

Es wird ohnehin ein hartes Wochenende, denn zwischen den beiden Spielen wird im Schlitzerland gefeiert, wenn ein Spieler der Zweiten am Samstag seinen 30. Geburtstag begießt und dazu die ganze Mannschaft eingeladen ist. „Da kommt es dann auch darauf an, dass die Spieler vor so einem Highlight mal ein paar Bierchen weniger oder vielleicht überhaupt nichts trinken. Aber als Ausrede werden für uns weder die doppelte Belastung und schon überhaupt nicht der Samstag dienen“, macht Grosch klar.

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