08.05.2018

Radeck setzt auf Dialog mit den Vereinen

Aufstiegsspiele zur Hessenliga beschäftigen den Verbansfußballwart

Alex Rexius (links) und der SG Johannesberg könnte genau wie Maximilian Balzers Lehnerz II die Warteschlange drohen. Foto: Charlie Rolff

Nach dem vergangenen Wochenende wird es immer wahrscheinlicher, dass Lehnerz I und Lehnerz II jeweils Aufstiegsspiele zu bestreiten haben. Jürgen Radeck (Ortenberg) hat sich in seiner Funktion als Verbandsfußballwart bereits eingehend Gedanken über die Situation gemacht.

„Klar ist, dass Lehnerz mit beiden Teams die Aufstiegsspiele bestreiten würde, das habe ich bereits abgeklopft“, erklärt Radeck, weshalb sich ein Problem ergeben könnte. Lehnerz II dürfte die Aufstiegsspiele zur Hessenliga nur bestreiten, wenn Lehnerz I den Sprung in die Regionalliga vollführt.

Beide Aufstiegsrunden sollen laut Plan an Fronleichnam starten – also am 31. Mai. Beginnen würde Lehnerz I mit einem Heimspiel um 14 Uhr, der Vertreter der Verbandsliga Nord um 16 Uhr, ebenfalls mit einem Heimspiel, gegen den Süd-Vertreter. Wird Lehnerz II maximal Dritter in der Abschlusstabelle, bleibt es bei diesem Plan. Wird Lehnerz II allerdings Meister oder Vizemeister der Verbandsliga, würde sich die Aufstiegsrunde zur Hessenliga verzögern – natürlich unter der Prämisse, dass Lehnerz I auch tatsächlich Zweiter wird. Falls Lehnerz I schlechter abschneidet, dürfte Lehnerz II ohnehin nicht die Aufstiegsspiele zur Hessenliga bestreiten.

„Alle dafür in Frage kommenden Mannschaften würde ich entweder vor oder nach dem letzten Spieltag zu einem Gespräch einladen, um mit ihnen gemeinsam einen Plan zu erstellen“, erklärt Radeck, dem es egal sein könnte, wann gespielt wird.Er weiß aber auch um die Anliegen der Verbandsliga-Clubs. „Natürlich wollen die Vereine so schnell wie möglich in die Pause“, erklärt Radeck, der daher einen Tausch des Spielplans in Erwägung zieht.

So könnten beispielsweise am 2. Juni zunächst Mitte- und Süd-Vertreter spielen, am 7. Juni dann – einen Tag nach Beendigung der Aufstiegsrunde zur Regionalliga Südwest – der Nord-Vertreter einsteigen und bereits am 10. Juni das letzte Spiel stattfinden. Nur vier Tage länger als geplant würde in diesem Falle die Saison für die betreffenden Teams andauern. Ideen, die allerdings auch Radeck nicht in Gänze ausgegoren hat, weil er auch in diesem Falle zunächst auf den Dialog mit den Vereinen setzt.

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