14.05.2018

Henneböle hängt die Schuhe an den Nagel

Hessenliga: Was passiert mit den scheidenden Borussen-Spielern?

Tobias Henneböles Prioritäten liegen nicht mehr auf dem Fußball. Foto: Charlie Rolff

In der vergangenen Woche gab der SC Borussia Fulda eine erste Wasserstandsmeldung ab, welche Spieler des aktuellen Kaders in der kommenden Saison für die SG Barockstadt spielen werden - und welche nicht. Mit Mark Jaksch, Christian Eckerlin, Tobias Henneböle, Dustin Ernst und Younes Bahssou stehen fünf Abgänge bereits fest, deren Ziele teilweise noch unklar sind.

Geklärt ist die Situation bei Mark Jaksch. Der ehemalige Kapitän wird sich dem Gruppenligisten Ehrenberg anschließen (wir berichteten). Und auch bei Tobias Henneböle ist klar, wo die Reise hingeht - allerdings nicht zu einem anderen Verein. Denn der Innenverteidiger wird seine Schuhe an den Nagel hängen. "Mein Fokus liegt voll auf dem Beruflichen, ich bin bald mit meiner Masterthesis fertig. Zeitlich sind Beruf und Fußball schwer zu vereinbaren, der Aufwand als Hessenliga-Spieler würde zu groß werden", so der ehemalige Profi des FSV Frankfurt, VfL Wolfsburg und RCD Mallorca.

Der 25-Jährige, der am 19. Mai seinen 26. Geburtstag feiert, wird sich auch aus der Region Fulda verabschieden und nach Frankfurt ziehen. Komplett ausschließen will es der zweimalige Torschütze aber nicht, noch einmal für einen unterklassigen Verein zu spielen oder sich im Trainerbereich zu engagieren.

Auch Christian Eckerlins Prioritäten liegen ab Sommer nicht mehr auf dem Fußball. Der Ex-Lehnerzer hatte in der laufenden Saison ohnehin nur als eine Art Freundschaftsdienst für Trainer Henry Lesser ausgeholfen und wird den Fokus wieder voll auf seine MMA-Karriere legen. Unklar ist noch, wie es bei Younes Bahssou und Dustin Ernst weitergeht. Während Bahssou sich aufgrund seiner starken Form vor Angeboten kaum retten dürfte, wird es für Ernst nach seinem kürzlich erlittenen erneuten Kreuzbandriss wohl nur wenige vielversprechende Offerten geben.

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