27.10.2018

Steinbach triumphiert auf Sander Höher

Verbandsliga: Kvaca trifft entscheidend

Petr Kvaca avancierte zum entscheidenden Mann für den SV Steinbach. Foto: Siggi Larbig

Aus der Negativspirale ist der SV Steinbach nun wohl endgültig raus, konnte nach dem Erfolg gegen Kaufungen nun auch beim Titelfavoriten Sand gewinnen – und das aus Sicht von Trainer Petr Paliatka auch vollkommen verdient mit 1:0 (1:0).

„Wenn wir 3:0 oder vielleicht sogar 4:0 gewinnen, darf sich niemand beschweren“, frohlockte der Spielertrainer, der diesmal wieder von Beginn an agierte, in seiner Analyse und machte einen einzigen Faktor für den Erfolg aus:„Das waren keine elf Einzelspieler, die auf dem Platz standen – das war ein Team, in dem sich jeder für den anderen den Arsch aufgerissen hat.“ Einsatz, Wille, eine grundsolide Defensive und jede Menge gut vorgetragener Angriffe sorgten für einen verdienten Erfolg. Selbst als Sand nach der Pause alles auf eine Karte setzte, ließ Steinbach kaum etwas zu, durfte sich ganz zum Schluss dennoch bei Keeper Christian Beikirch bedanken, der nach einer Ecke klasse gegen Jan-Philip Schmidt reagierte.

Apropos Eckball: Einen gut getretenen von Sasa Dimitrijevic nutzte Petr Kvaca noch vor der Pause zum Siegtreffer. Kvaca war es jedoch auch, der einen an Fabian Koch verursachte Elfmeter verballerte und so die Partie bis in die Schlussphase spannend hielt. Paliatka war das ganz egal, er durfte einen verdienten Sieg konstatieren, der die Steinbacher im Titelrennen hält. Ebenfalls erfreulich für den SVS: In der Nachspielzeit halfen Markus Schaub und Lukas Gemming mit, das Ergebnis zu sichern – beide feierten nach langen Verletzungspausen ihr Comeback.

Die Statistik:

SV Steinbach: Beikirch; Dimitrijevic (90.+2 Gemming), F. Wiegand, M. Wiegand, Paliatka, Ullrich (70. Duvnjak), Faust, Kvaca, Bott, Koch (90.+1 Schaub), Ristevski.
Schiedsrichter: Christian Sinning (TSV Ihringshausen).
Zuschauer: 220.
Tor: 0:1 Petr Kvaca (39.).
Besonderes Vorkommnis: Petr Kvaca (Steinbach) scheitert per Foulelfmeter an Rick Christof (68.).

Autor: Johannes Götze

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