16.01.2019

Müglich und Bub weg, Tusha fraglich, Curic bleibt vorerst

Gruppenliga: Rothemanns Planungen laufen auf Hochtouren

Marko Curic (rechts) bleibt in Rothemann - vorerst. Foto: Steffen Kollmann

Dass die Planungen beim abgeschlagenen Gruppenliga-Schlusslicht TSV Rothemann schon für die Kreisoberliga laufen, ist längst kein Geheimnis mehr. Doch auch die Restrunde muss noch über die Bühne gebracht werden, zwei Abgänge hat die Truppe von Murat Anli dabei zu verzeichnen.

So wird Leistungsträger Jakob Müglich dem Verein nicht mehr zur Verfügung stehen, den 19-Jährigen zieht es aus Studiengründen nach Würzburg. "Das hatte sich schon vor der Saison angekündigt", so Lars Hohmann aus der Sportlichen Leitung des TSV. Anders ist die Sachlage bei Tobias Bub, der die Fußballschuhe an den Nägel gehängt und die Sportart gewechselt hat. Der 31-Jährige kam aber ohnehin nur zweimal in dieser Saison zum Einsatz.

Ungeklärt ist dagegen noch die Zukunft von Renato Tusha. "Es steht in den Sternen, ob er nochmal für uns spielen wird", sagt Hohmann. Der Ex-Lehnerzer war als einer der prominentesten Neuzugänge der Liga im Sommer zum TSV gestoßen, kam nach Knieproblemen zum Saisonstart aber erst viermal zum Einsatz. Dabei gelang dem 27-Jährigen ein Tor, im letzten Spiel des Jahres gegen Thalau (0:4) flog der offensive Mittelfeldspieler mit Gelb-Rot vom Platz und würde zum Restrundenauftakt so ohnehin fehlen.

Marko Curic, bei dem ein vorzeitiger Wechsel ebenfalls im Raum stand, bleibt dagegen "Stand jetzt bis zum Saisonende. Danach werden sich die Wege wohl trennen", betont Hohmann. Curic ist mit fünf Treffern bester Torjäger des Vereins und sieht seine Zukunft wohl nicht in der Kreisoberliga.

Neuzugänge wird es in der Winterpause in Rothemann dagegen nicht geben, dafür laufen die Planungen für die kommende Saison auf Hochtouren. "Die Rothemänner im Kader bleiben alle, dazu haben vier weitere Spieler ihre Zusage gegeben. Jetzt befinden wir uns noch auf der Suche nach Neuzugängen, die beim Neuanfang mitmachen wollen", erklärt Hohmann.

Autor: Steffen Kollmann

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