28.01.2019

Für Thalau soll's interessant bleiben

Gruppenliga: Suboptimale Bedingungen für gute Vorbereitung

Blickt seinem letztem Halbjahr im Wittiggrund entgegen: Thalaus Trainer Jörg Meinhardt (rechts). Foto: Max Lesser

Zum Saisonbeginn hing der FSV Thalau noch etwas durch. Nach und nach kam die Meinhardt-Elf allerdings immer besser rein - und mittlerweile scheint im letzten Halbjahr von Jörg Meinhardt sogar der erneute Relegationsrang möglich.

Die Vorbereitung:

Die Wettervorhersage macht den Verantwortlichen in Thalau zu schaffen. "Es wird wieder sehr schwierig werden, eine gute Vorbereitung zu absolvieren. Bei dem angekündigten Wetter haben wir in Thalau riesige Probleme, einen richtigen Trainingsbetrieb zu haben, da die Plätze gefroren sind und zuvor der Zustand bereits nicht all zu gut war", meint Meinhardt. Aus diesem Grund wird er sein Team neben den Laufeinheiten auch in die Soccer-Five-Halle und zum Spinning schicken. Für die Testspiele hat der 54-Jährige ausnahmslos Gegner geholt, die über einen Kunstrasenplatz verfügen. Die Highlights warten dabei bereits am Anfang auf seine Spieler, denn innerhalb von fünf Tagen geht es zu den beiden Hessenligisten Hünfeld (Samstag, 2. Februar, 14.30 Uhr) und Flieden (Mittwoch, 6. Februar, 19 Uhr).

Die Ziele:

"Wir wollen das Rennen um den Aufstiegsrundenplatz interessant gestalten", gibt Meinhardt die Marschrichtung für die restlichen Spiele vor. In Thalau hat man durch zwei verpasste Aufstiegsrunden Blut geleckt, jedoch lautet das Ziel über kurz oder lang Verbandsliga. Der Rückstand auf Rang zwei beträgt lediglich ein Punkt, dennoch betont Meinhardt, "dass wir Glück brauchen, um diesen auch zu erreichen."

Das Personal:

Mit Maurizio Bohl, Denis Strom und Mehri Varankesh Reza haben bereits vor der Winterpause drei Akteure Thalau verlassen, zudem ist die Saison für Niko Velic nach seinem Kreuzbandriss wohl gelaufen. Nachgebessert wurde im Winter nicht, jedoch hat das wichtige Gerippe um Florian Storch bereits verlängert und Keanu Banh wurde für die Offensive verpflichtet. Trainer Jörg Meinhardt, der im Sommer nach vier Jahren von Matthias Wilde abgelöst wird, macht allerdings klar, „dass wir personell dezimiert in die Rückserie gehen. Deshalb wäre es nicht gut, wenn der eine oder andere noch verletzungsbedingt wegfällt.“

Autor: Tobias Konrad

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