05.04.2019

Wird der Regen zur Gefahr?

A-Ligen: Spvgg. Bimbach auf dem Vormarsch

Fabian Deuter (rechts) und die Spvgg. Bimbach sind auf dem Vormarsch. Foto: Kevin Kremer

Der Kampf um Platz zwei bestimmt die A-Ligen von Nord bis Süd. Fast überall kämpfen deutlich mehr Mannschaften um das Relegationsticket, als dies vor wenigen Wochen noch zu erwarten war.

Fulda/Lauterbach

Die Spvgg. Bimbach ist gut drauf: 14 Tore in den drei Spielen nach der Pause sorgten für einen perfekten Start – und dafür, dass doch noch einmal von Rang zwei geträumt werden darf. Doch Vorsicht: Mit dem FSV Pfordt wartet ein Team, das sich bis auf Platz fünf vorgearbeitet hat, allerdings zuhause nicht so richtig in Schwung kommt und dort genauso oft verloren wie gewonnen hat. Dennoch glaubt Robert Lazarevski, „dass es gerade in Pfordt sehr schwer wird, weil die Mannschaft eine starke Saison spielt“. Sein Team auch – zumindest im neuen Jahr.

Und das überrascht den Trainer: „Nehmen wir mal die vergangene Woche, da haben wir dienstags das Training abgesagt und auf Mittwoch geschoben. Aber auch da wären gerade einmal zwei Spieler aus meinem Kader da gewesen. Also haben wir nur am Freitag trainiert. Auch in der Vorrunde und in der Vorbereitung war die Beteiligung Katastrophe.“ Und so muss oder darf Lazarevski konstatieren, „dass die Spielleistungen deutlich besser als die Trainingsleistungen sind“. Damit erklärt sich Lazarevski jedoch auch die Hinserie mit einigen unnötigen Niederlagen. „Wenn du nicht trainierst, bist du nach 60, 65 Minuten platt, dann fehlen dir gerade auf den tiefen Plätzen die Körner.“ Der Regen dieser Tage passt der Spielvereinigung daher so gar nicht.

Fulda

Hinter dem (wieder) souveränen Spitzenreiter KSV Niesig trennen vier Teams gerade einmal vier Punkte: Wobei der Türkische SV das Feld wohl nur noch ob des einen Spiels mehr als die Konkurrenz anführt. Ein Team wird nun aber etwas abreißen lassen müssen, sofern es im Verfolgerduell zwischen Marbach/Dietershan und Germania Fulda einen Gewinner geben wird. Die "Türken" haben mit dem SV Aschenberg United den Vorletzten zu Gast und sollten den ersten Sieg seit Anfang November feiern dürften, Margretenhaun muss hingegen bei Bronnzell II bestehen.

Fulda/Rhön

In der Rhön marschiert Hilders vorweg, während Welkers, Gersfeld und Reulbach/Brand nur zwei Zähler trennen. Während sich Welkers gegen Schlusslicht Lütter II aus der Negativspirale befreien will, kann Gersfeld die starke Form gegen den Drittletzten Büchenberg bestätigen. Deutlich schwerer wird es für Reulbach/Brand, schließlich müssen Thomas Orfs Mannen beim Primus ran. Ein Derby, das zuletzt für jede Menge Dampf auf dem Platz sorgte. Von den vergangenen fünf Duellen gingen drei an Reulbach – aber nicht das Hinspiel, da siegte Hilders 2:1.

Hünfeld/Hersfeld

Ziemlich verzerrt ist das Klassement, was zur Folge hat, dass Ausbach/Friedewald nur vom Punktestand her den zweiten Platz souverän besetzt. Doch dieses Wochenende könnte das der Elf von Klaus Wächter werden, schließlich wartet mit dem SV Wölf der Tabellenneunte und somit eine lösbare Aufgabe in Ausbach, während Verfolger Großentaft (zwei Spiele weniger, sechs Punkte) Rückstand vor heimischem Publikum Tabellenführer Philippsthal zu bespielen hat. Doch nach dem 3:2-Sieg gegen Unterhaun dürften Thomas Winters Großentafter mehr denn je bereit für das Spiel sein.

Hersfeld/Rotenburg

Bezeichnend wie eng es im Norden zugeht ist die Tatsache, dass der spielfreie TV Braach am vergangenen Wochenende von Platz vier auf sechs rutschte, mit nun sechs Punkten Rückstand bei einem Spiel weniger als der Zweite FSV Hohe Luft noch alle Chancen auf Rang zwei besitzt. Nun will Lars Schneiders Elf Aulatal II schlagen, um den Kontakt auch tatsächlich nicht zu verlieren. Von zwei auf drei rutschte zuletzt die SG Ober-/Untergeis, weil gegen Schlusslicht Weiterode II nicht mehr als ein Remis raussprang. Macht es Hohe Luft gegen die wiedererstarkte Kreisoberliga-Reserve nun besser?

Schlüchtern

Neun Zähler liegt die SG Oberkalbach zwar hinter dem Zweiten Niederzell zurück, doch die Elf von Mirko Kress hat derzeit auch zwei Spiele weniger bestritten. Und somit kann das Wochenende den Sechsten voll ins Aufstiegsrennen spülen, schließlich geht es am Sonntag vor heimischem Publikum gegen eben jene Niederzeller, bei denen zuletzt Daniel Keim wegen Oberschenkelproblemen passen musste. Doch bereits heute muss die SGO gegen Spitzenreiter Herolz ran. Oder vielmehr darf, denn beide Auswärtsspiele gegen das Spitzenduo gewannen die Kalbacher vor Jahresfrist.

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