17.04.2019

Saradj geht ins zehnte Jahr

B-Liga Fulda/Rhön: Langenbiebers Coach und seine Mission

Cyrus Saradj wird im Sommer als Trainer des TSV Langenbieber "nullen". Foto: Verein

Die Halbwertszeiten von Trainern - selbst im Amateurfußball - belaufen sich oft auf nicht mehr als drei Jahre. Eine bemerkenswerte Ausnahme bilden der TSV Langenbieber und sein Coach Cyrus Saradj. Wie der 48-Jährige auf Nachfrage bestätigt, wird er beim Titelkandidaten der B-Liga Fulda/Rhön ab dem Sommer auch ein zehntes Jahr an der Seitenlinie stehen.

"Es passt einfach, wir verstehen uns alle gut, von Verschleißerscheinungen kann keine Rede sein. Es kommen immer wieder junge Leute nach, die Unterstützung aus dem Umfeld ist klasse und ich habe noch richtig Bock", erklärt Saradj freudestrahlend und verrät, "dass ich eigentlich gesagt habe, dass ich meine Mission mit dem Aufstieg erfüllen und abtreten möchte, wenn es am schönsten ist. Letztlich wollen alle Parteien aber so oder so im kommenden Jahr gemeinsame Sache machen - wie das in dieser Runde auch immer ausgehen mag." Mit Robert Bauer wisse Saradj überdies einen kongenialen Partner als Co-Trainer neben sich, der dem durch den Beruf immer mal eingeschränkten Polizeibeamten unter die Arme greift.

Langenbieber ist seit vielen Jahren Mitglied der B-Liga, in diesem Jahr kann der große Wurf gelingen, "wenngleich es bis zum Schluss ein harter Kampf mit Spitzenreiter Dipperz/Dirlos II wird. Auch Künzells Dritte direkt hinter uns ist stets gefährlich", schätzt der Coach des Tabellenzweiten die Lage ein. Mut macht ihm die Tatsache, dass man in diesem Jahr noch enger zusammengerückt sei: "Fast alle Spieler kommen aus unserer Kante, mit Pascal Eich haben wir im Sommer von Hofbieber II noch einmal einen richtigen Knipser dazubekommen, der uns in den vergangenen Jahren immer gefehlt hat." Eich hat schon jetzt genauso viele Treffer wie in der gesamten Vorsaison, deren 31, erzielt.

Autor: Christian Halling

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