11.06.2019

Aufstiegsheld Görner lässt seine Zukunft offen

36-Jähriger über die Hessenliga, seine Zukunft und Auswechslungen

Auch mit 36 Jahren noch topfit: Radek Görner (rechts, im Duell mit Hanaus Enis Muratoglu). Foto: Charlie Rolff

160 Tore hat Radek Görner seit seinem Wechsel zum SV Neuhof im Juli 2013 in Pflichtspielen erzielt. Die beiden Treffer des 36-Jährigen in der Aufstiegsrunde bescherten dem Verein den Aufstieg in die Hessenliga.

Was ist das für ein Gefühl, ausgerechnet dieses entscheidende Tor zu schießen?

Das ist das Geilste, was passieren kann, für mich ist das perfekt. Aber ich muss auch klar sagen, das erst mal der Sieg viel wichtiger war als dass ich selbst das Tor mache.

Nimmt man die Leistungen aus beiden Spielen, so fällt auf, dass Neuhof ohne ein einziges Gegentor durch die Aufstiegsspiele gekommen ist.

Wir haben clever gespielt, weil wir wussten, welche Ergebnisse wir brauchen. Wenn wir noch ein bisschen überlegter nach vorne spielen würden, dann hätten wir durchaus auch mehr Tore erzielen können.

Wie sind Sie mit der blöden Situation umgegangen, bloß nicht 0:2 verlieren zu dürfen?

Wir haben das natürlich schon alle gewusst, aber ich persönlich habe das nie im Kopf gehabt. Wir haben auf Sieg gespielt – alles andere blendet man aus.

Sie sind 36 Jahre alt und waren trotzdem stinksauer, weil sie kurz vor Schluss ausgewechselt wurden...

Da ist immer viel Adrenalin in mir drin. Ich wollte noch ein Tor schießen, will immer spielen, habe Lust und Kraft. Aber eine Minute nach dem Abpfiff ist das vergessen.

Was trauen Sie Neuhof in der Hessenliga zu?

Wir wollten unbedingt dorthin, aber für Neuhof ist das Wahnsinn: Das ist ein kleiner Verein. Wir sind sehr stolz.

Bleiben Sie in Neuhof?

Kein Kommentar. / kr

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