02.08.2019

Straub definiert das Ziel ambitioniert

A-Ligen: SV Wölf will unter die Top drei

Michael Straub will mit den Wölfen ganz oben angreifen. Foto: Siggi Larbig

Die A-Ligen sind zusammengeschrumpft. Alle sechs Staffeln haben jeweils ein Team verloren. Doch Derbys und Spitzenspiele hat der erste Spieltag beinahe in jeder Klasse zu bieten.

Hünfeld/Hersfeld

So gelten Wölf und Ufhausen als Teams, die um den Aufstieg mitspielen können. Hat Ufhausen in Hannes Ohneiser (Bachrain) einen absoluten Leader verpflichten können, gelang Wölf der Doppel-Coup mit den Lange-Brüdern (Dittlofrod/Körnbach). „Wir wollen in die Top drei“, sagt Wölfs Trainer Michael Straub und fügt an, „dass Verein, das Drumherum und vor allem die Spieler die KOL verdient hätten“. Dass dafür aber zuerst einmal jede Menge Arbeit ansteht, ist auch Straub bewusst: „Die Konkurrenz ist stark. Mit Ufhausen haben wir gleich einen Gradmesser, zumal sie mit Hannes Ohneiser einen Spieler verpflichtet haben, der eine so hohe Qualität wie kein anderer Spieler in der Liga mitbringt. Für uns ist das schlichtweg gleich ein wahnsinnig geiler Auftakt. Derby, ein starker Gegner und das auch noch vor eigenem Publikum. Was willst du mehr zum Start?“, fragt Straub, der lediglich auf Leander Damrow verzichten muss und dementsprechend die Qual der Wahl haben wird.

Hersfeld/Rotenburg

Wie auch in der A-Liga Hünfeld/Hersfeld wurde sich bei der Spielplangestaltung für einen "16er-Schlüssel" entschieden, was zur Folge hat, dass stets zwei Teams spielfrei sein werden. Gleich ins Rennen wird allerdings Aufsteiger Haselgrund/Breitenbach einsteigen. Die Elf von Sebastian Nölke zeigte bereits im Pokal auf, dass sie sicherlich nicht Absteiger Nummer eins sein wird. Wie gut das Team tatsächlich ist, kann es am Sonntag bei der SG Cornberg/Rockensüß zeigen. Das Topspiel steigt hingegen in Friedlos, wenn der FVF KOL-Absteiger Rotenburg/Lispenhausen empfängt.

Fulda

Für Hayrettin Yildiz ist das Spiel zweifelsfrei keines der normalen Kategorie: Borussia Fuldas Trainer war jahrelang für den RSV Petersberg aktiv, schnürt für die Alten Herren noch heute ab und an die Schuhe. Doch am Sonntag tritt er gegen seine „alte Liebe“ an – allerdings nur gegen die Reserve, die er zeitweise selbst als Trainer betreut hatte. Ebenfalls Dampf auf dem Kessel dürfte beim Stadtderby an der Rheinstraße sein, wenn die Türken die Germanen empfangen. Zum Absteigerduell kommt es hingegen in Steinau, wenn die gastgebende FSV Steinau/Steinhaus gegen Löschenrod ein erstes Zeichen setzen könnte.

Fulda/Rhön

Wie kommt die SG Simmershausen nach dem Abstieg in der A-Liga an? Zumindest das letzte Testspiel lässt auf Gutes hoffen, schließlich konnte dem TSVHilders ein 3:3 abgeknöpft werden. Erster Gegner ist der FSV Thalau II, der als Relegationsverlierer in letzter Sekunde noch die Klasse hielt. Ebenfalls interessant zu beobachten: Wie wird sich die neugegründete SG Schmalnau/Hettenhausen in ihrem ersten Spiel schlagen? Die Reise führt Tony Rauschs Team zum TSV Weyhers.

Lauterbach/Hünfeld

Sofort ein Topspielt steht in Stockhausen an: Absteiger SG Stockhausen/Blankenau empfängt den hochgehandelten DJK 1. FC Nüsttal, der sich nicht nur durch Spielertrainer David Fladung und David Giebel (beide Steinbach II) mit höherklassig erfahrenen Spielern verstärken konnte, sondern auch durch starke Jugendspieler wie Calvin Puls oder Lasse Thomas mit mächtig Qualität ausgestattet ist. Ebenfalls im vorderen Feld sind Ilbeshausen sowie Pfordt zu erwarten, die im direkten Duell aufeinandertreffen.

Schlüchtern

Gleich einem Stresstest ausgesetzt ist der SV Niederzell, der nach verpatzter Relegation direkt mit zwei Spielen starten wird: Dem Heimspiel heute gegen den TSV Heubach folgt am Sonntag der Auftritt in Hohenzell.

Autor: Johannes Götze

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