16.08.2019

Hauswurz und „Illerswald“ stehen bereits unter Druck

A-Ligen: Fehlstarter in der Fulda-Staffel

Philipp Leinweber (rechts) und der SV Hauswurz sehnen sich nach den ersten Punkten, die hat Germania Fuldas Kai Hochgreef bereits einsammeln können. Foto: Charlie Rolff

Nach drei Spielen stehen der SV Hauswurz und die SG Maberzell/Gläserzell noch ohne Zähler da. Beide Fuldaer A-Ligisten bekommen am Wochenende zwei Möglichkeiten, um dies zu ändern.

Fulda

Dass sich der Umbruch beim SV Hauswurz hinzieht, war nach den zahllosen „prominenten“ Abgängen zu erwarten. Ohne höherklassig erfahrene Akteure, die den Verein in den vergangenen Jahren nicht wie erhofft in die Kreisoberliga führen konnten, geht es nach der Neuausrichtung mit Spielern aus dem eigenen Lager wohl nur um den Klassenerhalt. Heute bei Petersberg IIstehen die Chancen auf die ersten Punkte besser als am Sonntag gegen Frank Atzlers Löschenrod.

Den Abstiegskampf ist die SG Maberzell/Gläserzell indes schon gewohnt – und auch diese Saison sieht es im Illerswald nach nichts anderem aus. Erste Punkte sollen am Wochenende her: Entweder gegen Marbach/Dietershan oder in Steinhaus.

Fulda/Rhön

Ein Sieg, zwei Niederlagen. Die SG Simmershausen hat sich den Start nach dem Abstieg anders vorgestellt. Und auch die SG Ulstertal muss ihren Blick nach zwei Saisonspielen ohne Sieg zunächst wieder nach unten richten. Das Derby am Sonntag in Simmershausen verspricht entsprechend Zündstoff. Beide Teams können ihre Bilanz jedoch heute schon aufpolieren, wenngleich die Aufgaben beim euphorisierten Aufsteiger Langenbieber (Simmershausen)und gegen Primus Dietershausen/Friesenhausen (Ulstertal)schwer wiegen.

Lauterbach/Hünfeld

Kleinlüder/Hainzell ist der Topstarter im Westen: Beide Spiele wurden gewonnen, wenngleich Müs II und Dammersbach/Nüst sicherlich nicht zu den Schwergewichten der Staffel zu zählen sind. Und auch Großenlüder IIgehört nicht zu jener Riege, weshalb der Start heute Abend in Kleinlüder gar noch vergoldet werden kann. Ein Derby steht gleichzeitig am Schlitzer Damenweg an: Die Kreisoberliga-Reserve der SG Schlitzerland empfängt Absteiger Michelsrombach/Rudolphshan. „MiRoBa“ hat, wenn heute kein Sieg herausspringt, auch am Sonntag gegen Müs IInoch die Möglichkeit, den ersten Dreier einzufahren.

Hünfeld/Hersfeld

Wie sich die SG Ausbach/Friedewald nach dem Umbruch schlagen würde, war mit Spannung erwartet. Und sie lieferte – für viele überraschend – sofort und konnte den hohen Ligafavoriten Unterhaun zuletzt deutlich besiegen. Entsprechend darf sich Großentaft im Duell der Idealstarter auf ein dickes Brett am Sonntag in Ausbach einstellen. Die ersten Punkte sehnt derweil Soisdorf herbei, wenngleich die Aufgaben heute in Unterhaun und am Sonntag gegen Ufhausen nicht leichter werden.

Hersfeld/Rotenburg

10:0, 6:1, 7:0 – so lesen sich die ersten drei Ergebnisse der neuen SG Neuenstein. Unter Spielertrainer Christian Pfeiffer, der bereits neun Treffer zum perfekten Saisonstart beisteuern konnte ist die Spielgemeinschaft Titelfavorit Nummer eins. Allerdings fanden alle bisherigen Spiele vor eigenem Publikum statt – und auch am Sonntag ändert sich das nicht: Der ESV Weiterode II reist nach Mühlbach und dürfte sich schon jetzt warm anziehen.

Schlüchtern

Rommerz auf eins, Oberkalbach auf zwei, Veitsteinbach auf drei: Der Süden ist fest in den Händen von Fuldaer Teams. Entsprechend Feuer wird am Samstag in Rommerz im Spiel sein, wenn Oberkalbach seine Visitenkarte abgeben wird. Mario Kriegers Veitsteinbacher haben beste Möglichkeiten, den starken Saisonstart am Sonntag beim bis dato sieglosen Aufsteiger Nieder-Moos fortzuführen.

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