30.08.2019

Rippert und Co. mit einem Traumstart

A-Ligen: SG Rönshausen stark / Hammerspiel in Oberkalbach

Der frühere Hünfelder Landesligaspieler Ingo Rippert (rechts) ist mit Rönshausen auf dem Vormarsch. Foto: Karl-Heinz Burkhardt

Ingo Rippert hat einen Traum-Einstand als neuer Trainer der SG Rönshausen gefeiert: Mit 15 Punkten aus fünf Spielen haben Rippert und seine Mannen in der A-Liga Fulda/Rhön bisher die optimale Ausbeute eingefahren.

Fulda/Rhön

„Bisher haben wir noch gegen kein Topteam gespielt. Die Wochen der Wahrheit kommen erst noch. Dann werden wir sehen, wo wir uns letztlich einordnen“, bleibt Rippert entspannt und schaut mit Obacht auf das bevorstehende Wochenende. „Da bekommen wir es heute Abend mit Thalau II zu tun. Da weißt du nie, ob vielleicht drei Mann aus dem Gruppenligakader mitkommen, die möglicherweise Spielpraxis brauchen. Das mit den Reserven ist zwar Wettbewerbsverzerrung, aber letztlich ist es so, wie es ist. Am Sonntag kommt dann mit Weyhers einer der Topfavoriten, der sich enorm verstärkt hat“, warnt Rippert vor den beiden Heimspielen. Dass es so gut läuft, liegt womöglich auch an der Art und den Ideen des Trainers. „Wer mich kennt, der weiß genau, dass die körperlichen Voraussetzungen die wichtigsten Grundlagen sind. Das steht über allem. Dazu haben wir ein bisschen das System umgestellt, was der Mannschaft vielleicht entgegenkommt.“

Fulda

Das Topspiel steigt in Bronnzell, wo die Gruppenliga-Reserve als Tabellenführer am Sonntag (13.15 Uhr) den hoch gehandelten Nachbarn SG Löschenrod erwartet. Bislang wirkten die Auftritte der Hermania aber noch wankelmütig. Kaum weniger interessant verspricht derweil das Duell zwischen der Sickels, die zuletzt in Johannesberg einen Rückschlag erlitten hat, und Steinau/Steinhaus zu werden.

Lauterbach/Hünfeld

Die Nachbarn aus Nüsttal und Mackenzell machen bislang die Musik in der Liga, führen die Tabelle an. Nüsttal muss heute Abend den undankbaren Weg zum Derby nach Dammersbach antreten und ist am Sonntag spielfrei. Von daher könnte Mackenzell mit Siegen bei Großenlüder II und dem schwach gestarteten
Ilbeshausen möglicherweise nach Punkten gleich ziehen.

Hersfeld/Hünfeld

In der Vorsaison dem Abstieg noch gerade so von der Schippe gesprungen, darf sich der SV Kirchhasel nach dem 3:1 in Roßbach über einen durchaus gelungenen Start freuen. Für die bisher erreichten sieben Punkte benötigte die Germania letzte Runde noch zwölf Spieltage – diesmal nur deren vier. Am Sonntag ist der Vorjahres-Vizemeister SV Großentaft in Kirchhasel zu Gast. Durchaus als Verfolgerduell kann man das Duell zwischen Burghaun und Ufhausen betrachten. Auch diese beiden treffen am Sonntag im direkten Duell aufeinander.

Schlüchtern

Die Saison ist noch jung und dennoch steigt in Oberkalbach am Sonntag bereits ein Knaller. Noch nie hat die SG Oberkalbach oberhalb der A-Liga gespielt, aber selten waren die Voraussetzungen, um den Aufstieg mitzuspielen, besser als aktuell. Die Elf von Mirko Kress hat die Tabellenführung übernommen und erwartet nun den Vorjahres-Vize Niederzell, der auch aktuell wieder auf dem zweiten Platz rangiert. Mehr Topspiel geht nicht. / kr

Hersfeld/Rotenburg

Nach Jahren der Dürre darf der ehemaligen Gruppenligist SG Rotenburg/Lispenhausen in dieser Spielzeit mal wieder mehr jubeln als trauern: Die Mannschaft von Sandro Mohr ist punktgleich mit Primus Neuenstein und auch nach sechs Spielen ungeschlagen. Am Sonntag (15 Uhr) bei den "Spaniern" aus Bebra ist der nächste Dreier realistisch. Hohe Luft II, das im Sommer dem Vernehmen nach lieber B-Ligist geblieben wäre, hat indes einen ordentlichen Start hingelegt. Auch bei Nentershausen/Weißenhasel/Solz scheinen die Trauben nicht zu hoch zu hängen. / kr, hall

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