13.09.2019

„Gehen immer davon aus, das bessere Team zu sein“

A-Ligen: Türkischer SV strotzt vor Selbstvertrauen

Gökhan Koc stand beim Türkischen SV bislang in jedem Saisonspiel auf dem Platz. zweimal traf er. Foto: Charlie Rolff

Spätestens jetzt hat sich in der A-Liga Fulda herauskristallisiert, welche Teams am ehesten die Meisterschaft einstreichen können. Just am Sonntag treffen sie aufeinander, wenn der Türkische SV zur SGSickels reist und die Tabellenführung verteidigen will.

Fulda

Drei Punkte, aber auch ein Spiel mehr als Sickels haben die „Türken“ im Klassement auszuweisen. Und wie gut Ibrahim Kücüklers Mannen drauf sind, bewiesen sie mit sechs Auswärtssiegen in Serie – die letzten drei wurden jeweils glatt mit 3:0 gewonnen. Und so empfängt die beste Offensive (4,5 Tore im Schnitt) die beste Defensive (0,75 Gegentreffer im Schnitt). Respekt hat Kücükler vor Sickels, aber auch viel Selbstvertrauen: „Wir haben in der vergangenen Saison gegen Sickels zweimal zu Null gespielt und ich glaube, dass unsere Defensive eine ganz andere Hausnummer ist als viele andere in der Liga. Wir sind sehr gut drauf.“ Und so sagt Kücükler frei heraus, dass er an der Spielweise auch in Sickels nichts ändern wolle, „weil wir immer davon ausgehen, das bessere Team zu sein“.

Fulda/Rhön

Es könnte das Wochenende für die SKG Gersfeld werden: Zwar ist Viktor Ruppels Team nur Achter mit sieben Punkten Rückstand auf die Spitze, allerdings hat die Konkurrenz bereits zwei oder drei Spiele mehr absolviert. Nun muss die SKG gegen Spitzenreiter Rönshausen ran und kann den Rückstand gegenüber den Top-Teams Dietershausen/Friesenhausen und Rönshausen verringern. Ruppels Mannen genießen Heimrecht.

Lauterbach/Hünfeld

Still und heimlich hat der TSV Ilbeshausen die Tabellenspitze erklommen. Maßgebend waren dafür vier Zu-Null-Erfolge in Serie. Und auch heute Abend ist die Wohnig-Elf vor heimischem Publikum klarer Favorit gegen Teutonia Großenlüder II. Deutlich schwerer wiegt die Aufgabe für Verfolger Nüsttal, der in Rückers auf eine nach der Derbyniederlage angekratzte SG Praforst treffen wird. Ebenfalls punktgleich mit Ilbeshausen und Nüsttal ist Mackenzell, das aber spielfrei ist.

Hünfeld/Hersfeld

Immerhin sechs Spiele gehen an diesem Wochenende im Norden über die Bühne. Am deutlichsten sind die Vorzeichen beim Eiterfelder Gemeindederby zwischen dem SC Soisdorf und dem SV Wölf. Soisdorf ist weiterhin sieglos, ziert das Tabellenende, während Wölf über dem Rest der Liga thront. Gelingt dem SCS ausgerechnet jetzt der Turnaround? Burghaun würde sich das wünschen: Die Rot-Weißen sind zwar „nur“ Sechster, befinden sich allerdings in Lauerstellung und werden alles daran setzen, dass Germania Kirchhasel um den Ex-Burghauner Mario Henning am Samstag die Heimreise ohne Punkte antreten wird.

Hersfeld/Rotenburg

Im Derby gegen die SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz will die SG Cornberg/Rockensüß einerseits unbedingt ungeschlagen bleiben und andererseits die Tuchfühlung zur Spitze halten. Bis auf einen Punkt würde die Franz-Elf bei einem Sieg an Spitzenreiter Neuenstein heranrücken, der am Wochenende spielfrei ist. Im Tabellenkeller sind Espanol Bebra, Ronshausen und Weiterode II noch immer ohne Sieg.

Schlüchtern

Läuft das Wochenende perfekt, würde die SG Veitsteinbach am Sonntagabend von der Tabellenspitze, aber mindestens von Platz drei grüßen. Zwei Siege sind für die Elf um Mario Krieger vonnöten. Zunächst geht es heute Abend zur KOL-Reserve der SG Kressenbach/Ulmbach, bevor am Sonntag Rommerz zum Topspiel des Wochenendes anreist. Dass Veitsteinbach aber tatsächlich auf eins springt, ist unwahrscheinlich, schließlich haben die Top-Teams Oberkalbach (in Altengronau) und Distelrasen (in Nieder-Moos) lösbare Aufgaben vor der Brust.

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