20.09.2019

Vom Aufstieg redet niemand

A-Ligen: Marcel Müller war als Psychologe gefragt

Marcel Müller, Trainer der SG Michelsrombach/Rudolphshan, gibt Daniel Wehner Tipps mit auf den Weg. Foto: Charlie Rolff

Sechs Punkte liegt Absteiger SG Michelsrombach/Rudolphshan hinter dem Spitzentrio der A-Liga Lauterbach/Hünfeld. Beim Zweiten Nüsttal ergibt sich am Sonntag die Chance für das Team um Coach Marcel Müller näher auf Tuchfühlung zu gehen.

Lauterbach/Hünfeld

Doch das wird schwierig, sieht Müller Gegner Nüsttal als Meisterschaftsfavoriten Nummer eins: "Vom Spielerischen her ist Nüsttal am stärksten einzuschätzen und hat mit David Fladung einen Spieler und Trainer, der perfekt dorthin passt." Dennoch lässt Müller durchblicken, "dass unser Spiel mutig sein wird, weil Agieren eher unser Ding ist". Mit dem Saisonstart ist Müller zufrieden, auch wenn er zugibt, "dass wir sicherlich auch einige Punkte mehr hätten haben können. Aber sind wir ehrlich, nach so einer Saison, die die Mannschaft erlebt hat, ist es erst einmal wichtig, das Ganze aus dem Kopf zu bekommen. Und da sind wir auf einem guten Weg." Der direkte Wiederaufstieg ist derweil kein Thema: "Wir wollen so lange wie möglich Tuchfühlung halten, aber bis zum Saisonende wird das kaum möglich sein", glaubt Müller.

Fulda

Die Verbandsliga-Reserve der SG Johannesberg war es, die Tabellenführer Sickels die bis dato einzige Niederlage beibrachte. Dem ganz frühen Treffer von Paul Brylski hatte die sonst so treffsichere Sickelser Offensive nichts mehr entgegenzusetzen. Ende August war das. Heute nun soll die Revanche im vorgezogenen Rückspiel gelingen. Ausgerechnet gegen den Partner im Juniorenbereich will Sickels ungern wichtige Punkte im Kampf um die Meisterschaft ein zweites Mal liegen lassen.

Fulda/Rhön

Das Spitzenspiel steigt am Samstag (16.30 Uhr) in Friesenhausen: Mittlerweile ist die SG Dietershausen/Friesenhausen ganz oben angekommen, hat mit der SG Simmershausen aber eine Mannschaft zu Gast, die nicht wirklich ausrechenbar ist. Der KOL-Absteiger kann, das hat die bisherige Saison gezeigt, jeden schlagen und gegen jeden verlieren. Gelingt der SGS ein Auswärtssieg, wäre sie bis auf einen Punkt an den Primus herangerückt.

Schlüchtern

Vor nicht all zu langer Zeit wäre das Derby auch gleichzeitig ein Spitzenspiel gewesen. Doch während die SG Oberkalbach unbeirrt ihre Spiele gewinnt und als Primus über dem Rest der Liga thront, ließ Veitsteinbach mit zuletzt drei sieglosen Spielen Federn. Beim heute stattfindenden Derby in Oberkalbach wird die Krieger-Elf genau das ausblenden und den Bock wieder umstoßen wollen. Auf der Spur ist den Oberkalbachern die SG Rommerz, der gegen Kressenbach/Ulmbach II eine Pflichtaufgabe ins Haus steht.

Hünfeld/Hersfeld

So richtig beißen die Wölfe in dieser Saison noch nicht. Als einer, wenn nicht sogar als der Favorit in die Saison gegangen, geht dem SV Unterhaun unter Spielertrainer Fabian Kallée die Konstanz ab. Drei Siegen stehen zwei Niederlagen und ein Remis gegenüber. Und so könnte auch Kellerkind Roßbach heute Abend für eine Überraschung zu haben sein. Dem Heimspiel gegen Soisdorf ordnete Mario Henning einiges unter, so blieb Kirchhasels Spielertrainer zuletzt in Burghaun auf der Bank, um seinen angeschlagenen Oberschenkel noch einmal zu schonen. Ergo: Gegen das Schlusslicht soll mit aller Macht ein Dreier her.

Hersfeld/Rotenburg

Für Christian Pfeiffer zählt der kommende Gegner zu einer gefährlich hohen Hausnummer in seiner Staffel, denn der Trainer des Tabellenführers SG Neuenstein schätzt die SG Heenes/Kalkobes als diejenige Mannschaft ein, die dem Führungsquartett noch bedrohlich nahe kommen könnte. Gelingt am Kunstrasen in Heenes der angestrebte Auswärtssieg, würde Neuenstein bereits sieben Punkte Vorsprung auf die Spielgemeinschaft aufweisen. Ein zweites Topspiel steigt bereits am Samstag, wenn Rotenburg/Lispenhausen als Dritter den Zweiten Gudegrund/Konnefeld empfängt. Dementsprechend könnte Cornberg/Rockensüß bei einem Dreier in Friedlos der lachende Fünfte des Wochenendes werden.

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