Buchonen-Coach

Auf einer Wellenlänge: Radic bleibt Fliedener

Kein großer Umbruch im Königreich / Happ möchte Drews im Verein einbinden

02. Januar 2020, 12:59 Uhr

Ob im feinen Zwirn oder im Trainingsanzug mit lässiger Kappe – Zlatko Radic gibt im Königreich auch weiterhin die Richtung vor. Foto: Charlie Rolff

Schon vor den Feiertagen hat Verbandsligist Buchonia Flieden Nägel mit Köpfen gemacht und die Zusammenarbeit mit Trainer Zlatko Radic um eine weitere Saison verlängert. Der 50-Jährige wird damit mindestens bis Sommer 2021 im Königreich bleiben.

"Die Gründe liegen ja auf der Hand. Wir sind glücklich und zufrieden mit dem Trainer, und Zlatko ist es auch. Wir liegen alle ganz gut auf einer Wellenlänge. Auch aus den Gesprächen mit den Führungsspielern gab es positives Feedback und die sportliche Situation ist zufriedenstellend", sagt der Stellvertretende Vorsitzende Frank Happ. Im November 2018 hat Radic sein Amt bei der Buchonia angetreten. Trotz einer guten Serie konnte der Abstieg aus der Hessenliga nicht verhindert werden. In der Verbandsliga ist Flieden als Vierter nun mitten im Aufstiegsrennen, obwohl es in der bisherigen Spielzeit zahlreiche personelle Ausfälle gab.

Das Verletzungspech sollte in der Restrunde aber der Vergangenheit angehören, zudem steht Christian Bohl ab sofort wieder zur Verfügung, nachdem der Allrounder aus beruflichen Gründen bisher nicht mitwirken konnte. Ansonsten werden die Gespräche mit den Spielern für die kommende Runde in den nächsten Tagen und Wochen aufgenommen, ebenso wie mit dem Trainergespann um "Co" Markus Kullmann und Torwarttrainer Bernd Döring. Die Bereitschaft, weiter zusammenzuarbeiten, sei vorhanden, wie Happ betont.

"Ohne Hektik gehen wir die Gespräche an. Wir lassen uns nicht davon anstecken, dass andere Vereine schon offenkundig bei unseren Jungs vorgeprescht sind", betont der Stellvertretende Vorsitzende. Einen Riesenumbruch wird es, wie man es aus dem Königreich kennt, nicht geben, wenngleich mit Marc Röhrig (Spielertrainer TSV Rothemann) und Andreas Drews schon zwei Abgänge feststehen. Der Kapitän zieht sich als Spieler auf der Verbandsebene zurück. "Wir wollen ihn nach all den Jahren aber gerne in den Verein einbinden", lässt Happ durchblicken, der unter anderem das Amt des Spielertrainers der zweiten Mannschaft im Sinn hat. "Das ist eine von zwei, drei Ideen. Aber auch da haben wir nicht den allergrößten Zeitdruck."

Autor: Steffen Kollmann

Kommentieren