09.04.2020

„Heidi“ zum Rücktritt gezwungen

Kreisoberliga Nord: Gesundheitliche Probleme ausschlaggebend

So engagiert wird man Thorsten Heiderich künftig nicht mehr an der Seitenlinie sehen. Foto: Kevin Kremer

Nord-Kreisoberligist FSG Hohenroda und Trainer Thorsten Heiderich werden mit sofortiger Wirkung getrennte Wege gehen. Doch wer von sportlichen oder zwischenmenschlichen Probleme beim Tabellenzwölften ausgeht, sieht sich getäuscht. Vielmehr ist die derzeitige Lage rund um Corona der springende Punkt

Eigentlich hatten sich beide Seiten auf einen Abschied im Sommer geeinigt, denn bereits vor einigen Wochen suchte Heiderich das Gespräch mit den Verantwortlichen der FSG. Nun allerdings hat die Corona-Krise dafür gesorgt, dass die Spielgemeinschaft aus Ransbach und Mansbach umgehend mit der Trainersuche beginnen muss. "Als Risikopatient und mit nicht großer Aussicht, dass zeitnah wieder die Kugel rollen wird, entschied sich Thorsten aus gesundheitlichen Gründen sofort seinen Posten zur Verfügung zu stellen", erklärt die Führungsebene des Vereins.

Heiderich selbst, der seit September 2017 die Geschicke in seiner zweiten Amtszeit (zuvor bereits von 2009 bis 2012) bei der FSG leitet, musste hart mit sich ringen, ehe er die Entscheidung verkündete: "Der Verein ist meine Heimat, doch wenn es nicht geht, dann geht es nicht. Ich wünsche den Spielern und allen, die mit dem Verein verbunden sind, alles Gute und weiterhin eine super Zeit bei der FSG", so der zweifache Familienvater, dem der Verein seinen ausdrücklichen Dank für die erfolgreiche, gemeinsame Zeit ausspricht.

Autor: Tobias Konrad

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