07.06.2019

30 Minuten vor Abpfiff könnte alles klar sein

Relegation zur Kreisoberliga Mitte: Margretenhaun und Welkers so gut wie durch

Vor einem Jahr ist Welkers in Margretenhaun aufgestiegen: Nun könnten beide Teams an gleicher Stelle jubeln. Foto: Kevin Kremer

Wenn sich Margretenhaun und Welkers heute Abend (19 Uhr) zum letzten Relegationsspiel zur Kreisoberliga Mitte treffen, geht ein Auge auch nach Oberaula. Wenn Hünfeld II nämlich bei der SG Aulatal den Aufstieg in die Gruppenliga klarmacht, können der RSV und die Concordia den Sprung in die Kreisoberliga gemeinsam bejubeln.

Da die Partie in Oberaula schon um 18.30 Uhr beginnt, könnte schon eine halbe Stunde vor dem Abpfiff in Margretenhaun alles entschieden sein. Doch auch so sind die Chancen riesig, dass beide Teams den Aufstieg in die KOL schaffen: Wenn Neuhof am Samstag nämlich nicht mit 0:2 verliert, sind Hünfeld II und damit auch Margretenhaun und Welkers sicher aufgestiegen.

"Der Fußballgott müsste es schon sehr böse meinen, wenn wir am Ende nicht aufsteigen sollten", so der Welkerser Spielertrainer Imal Schersadeh, der mit seiner Mannschaft vor einem Jahr in Margretenhaun, bei der Reserve, in die A-Liga aufgestiegen ist, nun schließt sich für die Concordia vermutlich ein Kreis. "Margretenhaun ist mir sehr sympathisch, deshalb würde ich mich riesig freuen, wenn beide Teams hochgehen sollten. Wir wollen im Spiel nochmal Gas geben, Paroli bieten und eine schöne, saubere Partie liefern."

Ähnlich sieht das auch sein Gegenüber Sören Huder: "Unabhängig von den anderen Plätzen reicht uns sowieso ein Unentschieden zum Aufstieg. Wir wollen trotzdem auf Sieg spielen", so der Coach und Abteilungsleiter. Nach zwei verlorenen Relegationen überwiegt in Margretenhaun ohnehin die Motivation, endlich aufzusteigen, wenngleich die Nervosität im ersten Spiel in Michelsrombach (4:2) spürbar war. Durch die Konstellation, dass wahrscheinlich beide Mannschaften am Ende aufgestiegen sind, dürfte diese aber ohnehin genommen sein.

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