Sportler können aufatmen

Keine 3G-Pflicht mehr im Amateurfußball

14. September 2021, 17:46 Uhr

Nicht nur für Zuschauer gibt es nach der Tagung des Corona-Kabinetts Erleichterungen. Archivfoto: Charlie Rolff

Bei der Tagung des Corona-Kabinetts der Hessischen Landesregierung haben Ministerpräsident Volker Bouffier und Gesundheitsminister Kai Klose bekannt gegeben, dass das Land Hessen künftig von Inzidenzwerten abweicht.

"Die bisherige 7-Tage-Inzidenz zur Angabe der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner wird durch zwei neue landesweite Kriterien ersetzt: (1) Hospitalisierungsinzidenz: Anzahl der innerhalb von 7 Tagen neu wegen Corona in ein Krankenhaus aufgenommenen Personen und (2) Mit Corona-Patienten belegte Intensivbetten in Hessen. Beim überschreiten der Schwellenwerte, ergreift die Landesregierung unverzüglich zusätzliche Schutzmaßnahmen", teilt das Land Hessen mit.

Wichtigste Änderungen im Sport: Drinnen gilt grundsätzlich die 3G-Regel. Im Freien wird die Verpflichtung zum 3G-Nachweis da gestrichen, wo er gilt. Erst bei Veranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern wird ein Negativnachweis erforderlich. Was bedeutet dies nun für den Landkreis Fulda und den Main-Kinzig-Kreis, in denen Sportler, Schiedsrichter und Zuschauer die 3G-Regel erfüllen mussten, um überhaupt auf das Gelände zu gelangen? Da die Werte hessenweit gezählt werden und Hessen aktuell mit einer Hospitalisierungsinzidenz von 2,5 unter dem für Stufe 1 relevanten Wert 8 ist, entfallen die kürzlich aufgestellten Regeln zum 3G-Nachweis. Ebenso werden Allgemeinverfügungen aufgehoben.

Darüber hinaus führte das Kabinett die freiwillige 2G-Option ein, mit der Veranstalter nur noch Geimpfte und Genesene begrüßen dürfen. Diesen winken dann Erleichterungen, denn weitere Einschränkungen wie das Abstandsgebot und die Maskenpflicht gelten dann nicht mehr. Alle Änderungen gelten ab dem 16. September.

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