26.09.2017

"Alle im Verein sprechen vom Aufstieg"

Großenbachs Trainer Heinicke warnt dennoch

Philipp Heinicke (rechts, hier noch im Trikot der TSG Mackenzell) ist seit Sommer Spielertrainer in Großenbach.

Dass der SV Großenbach zum jetzigen Zeitpunkt der Saison auf dem ersten Tabellenplatz der B-Liga Fulda/Lauterbach steht, hatten Kenner der Liga erwartet. Die Mannschaft um Trainer Philipp Heinicke macht keinen Hehl daraus, in die A-Liga zu wollen. Dennoch warnt der 29-jährige Coach.

"Wir müssen aufpassen, so ein Aufstieg ist keine Selbstverständlichkeit", betont Heinicke, der die jüngste 1:4-Pleite bei Dammersbach/Nüst als Beispiel nennt. Zwar fehlten bei der Partie sechs potenzielle Stammspieler, die Leistung war aber auch nicht zufriedenstellend. "Das muss ein Fingerzeig sein, dass alle wirklich voll mitziehen müssen." Das spielfreie vergangene Wochenende war jedenfalls gut, um die Wunden zu lecken, dazu konnte die Mannschaft die Großenbacher Kirmes vollauf genießen.

Ab dem kommenden Sonntag liege der Fokus aber wieder auf dem Sportlichen, schließlich hat der Verein ambitionierte Ziele: "In unserem Auftaktprogramm haben wir gegen viele Gegner aus der unteren Tabellenregion gespielt. Die guten Gegner kommen erst noch, der Oktober wird wichtig", so Heinicke, der keinen Hehl aus den ambitionierten Zielen macht: "Alle im Verein sprechen vom Aufstieg. Der Club möchte raus aus der Liga, alle lechzen danach. Vom Potenzial her hat die Mannschaft das drauf, wir haben in der Vorbereitung nicht umsonst einige A-Ligisten geschlagen", sagt der Übungsleiter, der aber auch feststellt, dass für den ganz großen Wurf einige persönliche Dinge hinten angestellt werden müssen.

So wie das der 29-Jährige selbst tut. Im Sommer hat Heinicke seine erste Trainerstation angetreten, bereut hat er den Schritt keineswegs: "Ich hätte den Zeitaufwand zwar geringer eingeschätzt, das Handy steht eigentlich nie still, aber es macht auf jeden Fall Spaß, mit jungen Spielern zu arbeiten. Es war genau der richtige Schritt gewesen, und ich kann mir gut vorstellen, das auch in Zukunft zu machen", betont der Ex-Mackenzeller, der mit einem Augenzwinkern hinzufügt: "Hoffentlich natürlich als Trainer einer A-Liga-Mannschaft im nächsten Jahr. Es ist ein Riesenziel, die Hünfelder Mannschaften alle in dieselbe Liga zusammenzuführen."

Autor: Steffen Kollmann

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