28.02.2018

Alles fällt weg – nur Rasdorf spielt

Komplettabsage im Hersfelder Raum kommt zu 99 Prozent

Im Hinspiel jubelte der Rasdorfer SC zwölfmal. Foto: Kevin Kremer

Der Rasdorfer SC wird am Sonntag sein Heimspiel gegen den Hattenbacher SV in der A-Liga Hünfeld/Hersfeld durchziehen – und damit wohl einziger Gastgeber im Zuständigkeitsbereich unseres nördlichen Kreises sein. Doch der RSC spielt nicht am heimischen Geläuf, sondern auf dem Kunstrasen in Hünfeld um 17 Uhr.

„Ich werde am Donnerstag zu 99 Prozent den Fußball im Kreis Hersfeld/Rotenburg komplett absagen“, sagt Kreisfußballwart Karl-Heinz Blumhagen (Bebra), lässt dabei aber einen kleinen Spalt der Tür offen. Nämlich für das Spiel des Rasdorfer SC, denn da habe Klassenleiter Rainer Schmidt (Heringen) das letzte Wort und Schmidt macht deutlich, „dass wir das Spiel, sofern die Welt nicht untergeht, auch spielen lassen.“ Hintergrund: Hattenbach hat in der Monsterliga mit 18 Teams erst 16 Spiele bestritten und Rasdorf ist frühzeitig initiativ geworden, weil Coach Marius Ebert und Co. nach der langen Vorbereitung nun eben auch spielen wollen.

„Es wäre doch Wahnsinn, wenn wir stattdessen irgendwann Mittwoch, Freitag und Sonntag spielen, jetzt aber die Möglichkeit hätten“, sagt Ebert und ist froh, dass es seitens Klassenleitung auch das Zugeständnis für das Spiel gibt. Nachteil für den RSC: Die Einnahmen eines Heimspiels gehen flöten. Vorteil: Mit dem von der Papierform her zu erwartenden Sieg würde Rasdorf einen Punkt an Spitzenreiter SG Ausbach/Friedewald heranrücken und den Dritten, den VfL Philippsthal, schon vor dem wirklichen Start mächtig unter Druck setzen. Außerdem käme für beide Teams nicht noch ein weiterer Doppelspieltag hinzu. Das Hinspiel endete 11:2 für den RSC.

Autor: Johannes Götze

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