23.01.2019

Ankert stochert weiterhin im Nebel

Gruppenliga: Stürmer der SGOZ will Knie-OP möglichst vermeiden

Die Frage von Oberzell/Züntersbachs Angreifer Julian Ankert (links) wieder gegen den Ball wird treten können, kann derzeit nicht beantwortet werden. Foto: Kevin Kremer

Seit nunmehr Ende September, als ihm im Spiel gegen Bad Soden ein Gegenspieler aufs linke Knie gefallen war, schleppt Julian Ankert Knieprobleme mit sich herum. Die Vermutung, dass das vordere Kreuzband gerissen ist, steht beim Angreifer des abstiegsgefährdeten Gruppenligisten SG Oberzell/Züntersbach weiterhin im Raum, nach Konsultation von drei Ärzten baut der 25-Jährige jedoch erst einmal auf eine konservative Behandlung.

"Ich war nun bei drei Ärzten, zuletzt bei Orthopäde Dr. Torsten Werlich in Fulda. Es besteht weiterhin die Vermutung, dass ich mir das vordere Kreuzband angerissen habe. Die Tendenz der Ärzte geht in Richtung Operation, denn erst dann wird man vermutlich das ganze Ausmaß der Verletzung sehen. Aber in diesem Fall würde ich neun Monate bis ein Jahr ausfallen, das will ich eigentlich gerne vermeiden", schildert Ankert seine Lage. Der Züntersbacher hat sich mittlerweile in Behandlung bei Physiotherapeut Christopher Bunk, den er aus seiner Zeit beim SV Flieden kennt, begeben, "dort wollen wir durch spezifische Übungen die Stabilität des Knies testen", erklärt der Stürmer.

Nach der Partie gegen Soden hatte Ankert drei Wochen später, also Mitte Oktober, sein Comeback gegen Großenlüder gegeben, ehe wiederum zwei Wochen später in Hosenfeld erneut Schmerzen auftraten. "Im Alltag habe ich heute keine Probleme, und auch das Lauftraining zu Beginn unserer Vorbereitung werde ich sicherlich mitmachen. Nur fußballspezifisch geht leider derzeit nichts", so Ankert weiter, der am 18. Februar den nächsten Kontrollbesuch beim Orthopäden hat und bis dahin auf einen optimalen Heilungsprozess hofft.

Autor: Christian Halling

Kommentieren