08.11.2019

„Auf eine dritte Scheißsaison hat keiner Bock“

A-Ligen: Steffen Königs TSG überrascht die Liga

Ein Garant des Mackenzeller Aufschwungs ist zweifelsfrei Torhüter Dennis Theisenroth.. Foto: Charlie Rolff

Ein Quartett marschiert im Gleichschritt durch die A-Liga Lauterbach/Hünfeld. Und just an diesem Wochenende duellieren sich die Top vier untereinander. Mackenzell empfängt Stockhausen/Blankenau, im Nüsttal gastiert Ilbeshausen.

Lauterbach/Hünfeld

Aus Steffen König sprudelt es nur so hinaus, wenn er die Erfolgsfaktoren bei seiner Mackenzeller TSG, die er in der dritten Saison trainiert, benennen soll: Die neu aufgestellte Abteilungsleitung würde viele Impulse geben, mit Dennis Theisenroth (Torwart) und Ibrahim Doganer (Sechs) seien zwei höherklassig erfahrene Spieler hinzugewonnen worden, die der Mannschaft permanent helfen, der Kader sei insgesamt mit Neuzugang Maurice Kirst oder Rückkehrer Alexander Zentgraf breiter aufgestellt, dazu hätten die beiden vergangenen Serien genagt: „Und auf eine dritte Scheißsaison hat keiner Bock“, unterstreicht König.

Dass sich die TSG nun ganz vorne befindet, habe sich das Team erarbeitet und hätte nichts mit Dusel zu tun. Entsprechend ist das Saisonziel auf Platz vier hochkorrigiert worden und mehr, betont König, darf gerne gehen.

Gegen Stockhausen/Blankenau erwartet König auf tiefem B-Platz ein reines Kampfspiel. Drei Punkte wie im Hinspiel, als René Heller golden traf, seien das klare Ziel.

Hünfeld/Hersfeld

Das Spitzenspiel steigt in Großentaft: Die Blau-Weißen empfangen als Dritter den Primus Ausbach/Friedewald. Und dann ist für Thomas Winters Elf doppelte Wiedergutmachung angesagt: Im Hinspiel ging Großentaft mit 2:6 mächtig baden, außerdem wurde das Derby gegen Roßbach vor Wochenfrist überraschend deutlich mit 1:4 verloren. Roßbach hingegen kann am Sonntag in Wölf das nächste Spitzenteam ärgern, das Hinspiel ging knapp mit 2:1 an die Wölfe.

Hersfeld/Rotenburg

Ob der zweiten Niederlage in Folge hat die SG Cornberg/Rockensüß Platz zwei einbüßen müssen, Gudegrund/Konnefeld scheint fortan das gejagte Team zu sein, denn Neuenstein auf Rang eins spielt nun doch mehr und mehr in seiner eigenen Liga und ist noch ungeschlagen fünf Punkte vor. Ob die Pfeiffer-Elf am Sonntag in Mühlbach allerdings antreten darf? Jedenfalls tat Weiterode II den Neuensteinern jenen Gefallen im Hinspiel nicht, weswegen der Primus erneut Heimrecht genießt. Funfact: Christian Pfeiffer hat mit 25 Toren allein fast doppelt so viele wie Weiterode II insgesamt erzielt (13 Tore).

Fulda

Mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen gehen Germania und Borussia am Sonntag ins Stadtderby. Die Germanen waren vor Wochenfrist diejenigen, die Hauswurz die ersten Punkte überließen. Gleich drei an der Zahl. Die Borussen bekamen hingegen drei Punkte geschenkt, weil Eichenzell/Rothemann II nicht antreten konnte. Zu den Teams, die jede Mannschaft ärgern können, gehört gewiss KOL-Absteiger Löschenrod, der Primus Sickels das Leben so schwer wie möglich machen möchte.

Fulda/Rhön

Bereits der letzte reguläre Spieltag ist in der Rhön angesetzt, wenngleich an den beiden folgenden Wochenenden noch in Summe fünf Partien nachgeholt werden sollen. Und gleich dreimal im Einsatz wird noch der TSV Poppenhausen sein, der mit Siegen gegen Dipperz/Dirlos II, Weyhers und Langenbieber als Wintermeister Weihnachten feiern würde. Allerdings ist es wohl nicht sehr wahrscheinlich, dass der Platz am Fuße der Wasserkuppe noch drei Spiele vertragen wird.

Schlüchtern

Das Derby zwischen Rommerz und Oberkalbach kann nicht mehr als Spitzenspiel bezeichnet werden, weil Rommerz als Vierter nun bereits zwölf Punkte hinter Primus Oberkalbach hinterherhinkt. Dennoch erwartet die Kress-Elf ein ganz heißer Tanz.

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