Testspiel

Barockstadt II stark gegen SVS

Sechs Tore auf Kunstrasen

12. Februar 2020, 19:31 Uhr

Christoph Sternstein (rechts) trug sich in die Statistik als Torschütze ein. Foto: Kevin Kremer

Einen starken Test legte Verbandsligist SG Barockstadt II gegen den Hessenligisten SV Steinbach hin. Am Lehnerzer Kunstrasen trennten sich beide Teams 3:3 (2:1), wenngleich gerade für die Gastgeber auch ein Sieg möglich gewesen wäre.

„Rundum gelungen wäre das Spiel gewesen, wenn wir gewonnen hätten, aber auch so war das für uns ein sehr, sehr guter Test“, befand Barockstadts Co-Trainer Niklas Herget, der seinen kränklichen Chef Marco Lohsse an der Seitenlinie vertrat. Herget konnte berichten, dass sein Team nach frühem Nackenschlag durch Sasa Dimitrijevics 0:1 in der zweiten Minute zwar eine Viertelstunde benötigt hätte, um im Spiel anzukommen, danach aber bis zur 70. Minute einen dominanten Auftritt hinzulegen wusste, es dabei allerdings verpasste, das Spiel zu entscheiden. „Nachdem wir verdient 3:1 in Führung gegangen waren, hätte beispielsweise Ronaldo Zenuni das Spiel durch zwei hundertprozentige Chancen entscheiden müssen“, analysierte Herget das seiner Meinung nach deutliche Chancenplus.

Dass es letztlich nicht zum Sieg reichte, machte Herget an der fehlenden Cleverness fest, da sich sein Team in der Schlussphase zweimal habe auskontern lassen, was der abstiegsgefährdete Hessenligist prompt zu bestrafen wusste. Das 3:3 erzielte Kubilay Kücükler aus dem Gewühl heraus, zuvor traf Michael Wiegand an alter Wirkungsstätte.

Die Statistik:

SG Barockstadt II: Bayar; Torcuatro, Heil, Noori, Balzer, Sternstein, Wittke, Wolf Jordan, Weber, Hohmann – Zenuni, Drüschler, Weitzel, Vinojcic.
SV Steinbach: Pappert; Dimitrijevic, Gemming, F. Wiegand, Neacsu, Melzer, Faust, Kvaca, Milenkovski, Hildenbrand, Manß – Heinrich, T. Wiegand, M. Wiegand, Wittke, Bott, Ludwig, Kücükler, Koch, Uth, Stadler.
Tore: 0:1 Sasa Dimitrijevic (2.), 1:1 Marek Weber (19.), 2:1 Christoph Sternstein (28.), 3:1 Hamed Noori (48.), 3:2 Michael Wiegand (72.), 3:3 Kubilay Kücükler (83.).

Autor: Johannes Götze

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