23.10.2017

Basler bekommt zwei exotische Neuzugänge

Hessenliga: Spieler sollen Rot-Weiss Frankfurt im Abstiegskampf helfen

Cerezo Hilgen (links) und Prince Rajcomar sind neu bei Rot-Weiss. Foto: Verein

Nachdem Rot-Weiss Frankfurt mit Mario Basler einen neuen und prominenten Trainer vorgestellt und dieser auch bereits das erste Punktspiel bestritten hat (0:1 beim FC Ederbergland), wurden nun zwei Neuzugänge präsentiert. Prince Rajcomar und Cerezo Hilgen sollen im Abstiegskampf der Hessenliga helfen und bereits am Freitag gegen Neu-Isenburg spielberechtigt sein.

"Die Jungs haben unterschrieben und trainieren seit heute mit. Außerdem sind sie am Freitag gegen Neu-Isenburg schon spielberechtigt und wir hoffen, dass es sportlich nun bergauf geht", sagte Stefan Scholten, Aufsichtsratmitglied bei den Roten, zu den beiden neuen Spielern. Während der laufenden Runde und nach der Verpflichtung von Mario Basler als Trainer präsentiert Hessenligist Rot-Weiss Frankfurt mit Prince Rajcomar und Cerezo Hilgen nun zwei Neuzugänge, die dabei helfen sollen, aus dem Tabellenkeller der Liga zu gelangen.

Für beide Akteure ist es die erste Fußballstation in Deutschland. "Es gibt Partner von Rot-Weiss, die die Unterkunft und Verpflegung übernehmen. Das sind externe Gönner, die sich bereit erklärt haben zu helfen und der Verein wir dadurch nicht belastet", äußerte sich Scholten zur Finanzierung der Neuzugänge. Während der 32-jährige Rajcomar den Sturm der Frankfurter beleben soll, wurde Hilgen für die Defensive geholt. Der Offensivmann ging zuletzt für KFC Oosterzonen in der dritten belgischen Liga auf Torejagd, trug auch schon das Trikot der Nationalmannschaft von Curacao und hatte laut transfermarkt.de 2009 einen Martwert von 800.000 Euro. Der 23-jährige Verteidiger hingegen spielte in der zweiten holländischen Liga beim FC Dordrecht.

"Die Spieler haben einen Amateurvertrag bis zum Saisonende unterschrieben. Nur bis zum Winter ging es nicht, das besagen die Regularien. Trotzdem haben wir mit ihnen vereinbart, dass sie nach den acht Spielen in der Winterpause gehen dürfen. Sie spielen nämlich hier, um sich für höhere Vereine zu empfehlen", sagte Scholten abschließend zu den Vertragsmodalitäten. Wie Basler also auch, könnten die beiden Neuzugänge bereits im Winter wieder weg sein, sollten sie ein Angebot von einer höherklassigen deutschen Mannschaft erhalten.

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