09.11.2018

Birkenbach sehnt Pause herbei

KOL Süd: Derbys in Schweben und Magdlos

Mit einigen Rückkehrern im Gepäck will sich Christian Birkenbach (Bildmitte) mit seinem Schwebenern nach der Winterpause aus dem KOL-Keller herausarbeiten. Foto: Ottmar Schleich

Mit der Mutter aller Derbys endet für den SV Schweben das Fußballjahr: Im letzten Spiel 2018 erwartet die Mannschaft von Christian Birkenbach in der Kreisoberliga Süd am morgigen Samstag (17 Uhr) den direkten Nachbarn SG Rückers.

In Schweben ist man heilfroh, dass das Seuchenjahr zu Ende geht. „Unser Verletzungspech war in den vergangenen Wochen und Monaten wirklich schon katastrophal. Das ging vor der Runde los und hat sich durch die gesamte Saison gezogen. Teilweise haben wir ja mit der halben zweiten Mannschaft spielen müssen. Dafür sind wir mit 19 Punkten noch gut im Geschäft, aber wirklich böse, dass nach dem Rückers-Spiel die Winterpause kommt, ist bei uns niemand“, macht der Spielertrainer deutlich, der hofft, dass ab Beginn der Vorbereitung dann Leute wie Marco Weber, Florian Storch, Mirko Kekule und Marvin Stey wieder zur Verfügung stehen.

Birkenbach macht keinen Hehl daraus, „dass das Spiel gegen Rückers das Derby schlechthin für uns ist. Diese Spiele sind immer etwas Besonderes. Die Spieler verstehen sich zwar untereinander blendend, aber für die 90 Minuten auf dem Platz ist das vergessen.“ Das Hinspiel wurde in Rückers mit 0:3 klar verloren. Allerdings waren die personellen Sorgen schon damals vorhanden und das Ergebnis täuscht auch. „Da haben wir lange sehr gut mitgespielt und hätten eigentlich in Führung gehen müssen.“

Große Geheimnisse sieht Birkenbach indes zwischen den Teams nicht. „Wir wissen, wie Rückers spielt, und der Gegner kennt uns genauso. Gegen das Pressing und die sehr aggressive Spielweise von Rückers müssen wir ein Mittel finden. Mit Leuten wie Rudi Wasirow oder Mirko Gerhard ist die SG nach vorne extrem stark, wir wissen aber auch, dass die Mannschaft hinten immer mal anfällig ist.“

Gespräche, ob Birkenbach in seine fünfte Saison gehen wird, hat es indes noch keine gegeben. „Wir haben das jedes Jahr so gehalten, dass wir erst mal die Hinrunde zu Ende spielen. Über Weihnachten haben wir ja im Anschluss genug Zeit.“

Einen Tag nach dem Spiel in Schweben wartet mit der Partie Magdlos - Flieden II bereits ein weiteres Derby im Königreich, wobei sich beide Teams zuletzt nach vorne gepirscht haben. Mit der SG Löschenrod will ein Kellerkind zeitgleich das strauchelnde Spitzenteams aus Kressenbach/Ulmbach ärgern. Die gerade erst errungene Spitzenposition in der Liga indes verteidigen muss die SG Freiensteinau beim launischen SV Mittelkalbach. „Mittelkalbach ist in der Tat schwer auszurechnen, schon im Hinspiel bei der 1:2-Niederlage war die Mannschaft für uns schwer zu bespielen“, erinnert sich SGF-Trainer Heiko Breitenberger an den 1. Spieltag Ende Juli zurück. Die „schwere Aufgabe, die der Coach erwartet, wird angesichts des Fehlens von Leistungsträger Sebastian Sill (Polizeidienst) noch diffiziler. Jannik Seipel indes ist aus dem USA-Urlaub zurück und steht wieder zur Verfügung. / kr, osl

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