Gruppenliga: Trainer bleibt

Bis 2023: Andrijasevic sagt "Ja" zu FT

09. Dezember 2020, 09:59 Uhr

Da bekommt Romeo Andrijasevic ein Lächeln auf die Lippen. Die Zusammenarbeit zwischen ihm und FT Fulda wurde bis 2023 verlängert. Foto: Ralph Kraus

Es bleibt alles beim Alten bei Gruppenligist FT Fulda. Wie der Club auf seiner Homepage mitteilt, wird Trainer Romeo Andrijasevic bis mindestens 2023 bei den Turner bleiben und somit in seine neunte und zehnte Saison gehen. Das haben beide Parteien in einer Videokonferenz beschlossen.

„Aus Tradition besprechen wir immer in der Vorweihnachtszeit die bisherige Saison und die Zukunft. Da die Vereinbarung mit Romeo im kommenden Sommer ausgelaufen wäre, haben wir natürlich auch über eine mögliche gemeinsame Zukunft gesprochen, um für beide Seiten frühzeitig Klarheit zu schaffen. Wir freuen uns sehr, mit Romeo nun in die gemeinsame neunte und zehnte Saison zu gehen", wird Abteilungsleiter Pierre Weiss zitiert.

Die Entwicklung sei für "Totty" Eberle, seines Zeichen Sportlicher Leiter, bisher zufriedenstellend. Allerdings sei noch viel Potenzial vorhanden, um weiterhin eine Verbesserung anzustreben. Dabei geht es nicht nur um den sportlichen Bereich, sondern ums große Ganze. "Wir haben uns zusammen kritisch besprochen. Bis zu unserem sechsten gemeinsamen Jahr haben wir unsere Vereinbarungen immer auf Jahresbasis getroffen und sind dann dazu übergegangen, unsere Vereinbarung auf jeweils zwei Jahre zu verlängern. Wenn dieses Vorgehen auch eher unüblich ist, zeigt es - denke ich - die Zufriedenheit und das Vertrauen in die gemeinsame Arbeit“, so Eberle weiter.

Andrijasevic selbst hingegen kommt ebenfalls zu Wort. Er äußert sich ...

... zu den Gründen seiner Verlängerung

„Als Trainer bin ich verantwortlich für die Mannschaft und mir geht es dabei immer um eine Entwicklung der Mannschaft. Wir haben in dieser Saison relativ viele neue Spieler hinzubekommen, wodurch sich das Gesicht der Mannschaft wieder verändert hat. Aufgrund der Corona-Pandemie konnten wir bisher noch nicht so viele Spiele in der neuen Gemeinschaft bestreiten. Ich glaube aber, dass noch mehr Potenzial in der Mannschaft steckt und möchte noch mehr aus der Mannschaft herausholen. In der Hinrunde habe ich manche Dinge anders eingeschätzt und aus Trainersicht Fehler gemacht, die ich in der vorangegangenen Saison nicht gemacht habe. Was aber nicht bedeutet, dass ich kein Vertrauen in die Mannschaft habe. Wir werden Dinge in Zukunft spielerisch anders lösen und ich werde andere Entscheidungen treffen als bisher.“

… zu den Gesprächen mit der FT-Abteilungsleitung

„Wir hatten wie immer ein angenehmes, freundschaftliches Gespräch, was nun auch schon seit Jahren ein Faktor für die gute Zusammenarbeit ist. Dies beinhaltet natürlich auch die klare Ansprache von unangenehmen Dingen. Das finale Ziel dabei ist immer: Sehen wir dieselben Perspektiven? Schätzen wir die aktuelle Situation ähnlich ein? Oder gibt es da größere Unterschiede? Wenn die Einschätzungen übereinstimmen, kann man weiterhin proaktiv zusammenarbeiten.“

… zum aktuellen Stand des Kaders

„Es gibt aktuell keinerlei Überlegungen für neue Spieler. Einige Spieler wie beispielsweise Jan Schäfer, Alexander Scholz, David Schwarz und Benedikt Müller konnten ja bisher entweder noch gar nicht oder nur sehr wenig spielen. Wir sind sehr zufrieden mit den Jungs und dem Kader, den wir haben.“

… zur Prognose der restlichen Gruppenligasaison

„Wir befinden uns aktuell in einer Phase, wo ich noch gar nicht weiß, wer uns alles zur Verfügung stehen und wer wieder dabei sein wird. Wenn ich da mehr weiß, werde ich eine vorsichtige Prognose starten, die aber am Ende wieder komplett über den Haufen geworfen werden wird, weil die Gruppenliga nun mal einfach die Gruppenliga ist.“

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