17.03.2019

Blum tritt in Reinhards Fußstapfen

Gruppenliga: Teutonia dem Sieg näher als Dreier-SG

Niklas Blum tritt wohl das Erbe von Moritz Reinhard an.

Tore hat das einzige Sonntagsspiel der Gruppenliga zwar nicht mit sich gebracht, aber doch die Erkenntnis, dass der SV Großenlüder den Abstiegskampf auch über den Winter hinaus voll annimmt. Beim 0:0 waren die Teutonen sogar eher dran am Sieg, während sich bei der SG Elters/Eckweisbach/Schwarzbach in der Zukunft Niklas Blum daran versucht, in die großen Fußstapfen des Neu-Offenbachers Moritz Reinhard zu treten.

Blum, der in dieser Spielzeit bisher nicht über vier Kurzeinsätze in der ersten Mannschaft hinausgekommen war, wurde von Coach Daniel Schirmer in die vorderste Linie beordert und machte seine Sache ordentlich. Über eine Kopfball in Minute neun fand der 22-Jährige ins Spiel, ackerte viel auf dem tiefen und schlecht zu bespielenden Geläuf. „Niklas hat jahrelang ganz klar das Spielen in der Reserve bevorzugt, weil er keine Chance gesehen hatte, an Moritz vorbeizukommen. Er ist auch mal gern zur Eintracht gefahren und hat nicht jedes Training mitgemacht, aber seit drei, vier Wochen hat er seine Chance erkannt und arbeitet gut im Training“, lobt Blums Coach Schirmer.

Dennoch gelang es den Eltersern spätestens nach Zehners Chance (10.) nicht mehr, zwingend vor das Lüderer Tor zu kommen. Großenlüder war den Rhönern kämpferisch jederzeit ebenbürtig, versteifte sich vor der Pause aber zu sehr auf flaches Aufbauspiel. „Das ging natürlich gar nicht auf dem Rasen heute. In der Halbzeit haben wir deshalb klar angesprochen, dass wir über hohe Bälle gefährlich werden müssen“, schilderte Teutonen-Trainer Adrian Giemza die Marschroute in Hälfte zwei, in der allerdings Fabian Lehmann Großenlüders stärkste Phase zwischen der 50. und 60. Minute bei drei langen Bällen nicht mit einem Tor belohnen konnte, auch weil da der Rasen nicht mitspielte. „Immerhin haben wir hinten gar nichts zugelassen. Wir freuen uns über den Zusatzpunkt“, so Giemza.

Weniger angetan war Schirmer vom Spiel an sich: „Das ist kein Fußball bei diesen Bedingungen und ich wäre nich traurig gewesen, wenn das Spiel ausgefallen wäre. So hat die ganze Szenerie Großenlüder voll in die Karten, das halt nur über lange Bälle auf Lehmann kommt. Wir dagegen wollen eher über das Spielerische was bewegen. Ich bin vor dem Hintergrund zufrieden, dass die kämpferische Komponente gestimmt hat.“

SV Großenlüder: Eidmann – Martinez, Schlitzer, Schneider, Hendler – S. Hasenauer, D. Hohmann – Haus (90. M. Hasenauer), Reith (46. Schönherr), Wese – Lehmann.
SG Elters/Eckweisbach/Schwarzbach: Conrad – Möller, Weber, M. Hohmann, Neubauer – Reinhard, Hahner – Farnung (88. Schirmer), Langgut, Zehner (67. Haas) – Blum (75. Kraus).
Schiedsrichter: Bilal Koc (Schlüchtern).
Zuschauer: 100.
Tore: Fehlanzeige. / hall

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