19.04.2019

"Brauchen den richtigen Mittelweg"

KOL Süd: Kressenbach/Ulmbach mit wegweisendem Wochenende

Zwei, die sich am Ostermontag erneut sehen werden: Mirko Gerhard (links, SG Rückers) und Tobias Manns (Kressenbach/Ulmbach). Foto: Florian Volk

Der Kampf um die Meisterschaft in der Kreisoberliga Süd spitzt sich zu. Mit Freiensteinau, Kressenbach/Ulmbach und Rückers kämpfen gleich drei Teams um die begehrten Plätze. Zwei der drei Teams stehen sich am Ostermontag (15 Uhr) gegenüber.

Dann sind alle Augen nach Rückers gerichtet, die dann die SG Kressenbach/Ulmbach empfangen. Für K/U-Spielertrainer Tim Mulfinger ist dieses Spiel allerdings noch ganz weit weg, denn zwei Tage zuvor wird die Aufgabe beim Tabellenvierten Gundhelm/Hutten nicht weniger einfach. „Beide Mannschaften haben extrem gute Offensiven, vor der wir großen Respekt haben“, verdeutlicht Mulfinger, der das gesamte Wochenende als große Herausforderung und hohe Belastung sieht, „denn bei zwei Spielen in drei Tagen musst du versuchen, irgendwie durchzukommen.“ Der 33-Jährige geht mit viel Demut an die Spiele, wenngleich er betont, dass der momentane zweite Rang verteidigt oder sogar ausgebaut werden soll.

Einen Matchplan hat sich Mulfinger bereits zurecht gelegt, um das Vorhaben Aufstieg weiterhin aus der bestmöglichsten Ausgangsposition zu bestreiten. „Wir werden den richtigen Mittelweg aus Angriff und Verteidigung finden müssen. Zum einen dürfen wir nicht zu viel von unserer Hälfte preisgeben, zum anderen müssen wir mit einem gewissen Pressing im Mittelfeld uns Chancen herausspielen“, meint der Stürmer. Die Spielanlagen bei den kommenden Gegnern ähneln sich laut dem Spielertrainer, so dass eine große Umgewöhnung ausbleibt.

In Sachen Meisterkampf erwartet der ehemalige Akteur der SG Bad Soden noch keine Entscheidung, denn zu ausgeglichen sieht er die ersten drei Mannschaften. „Es sind noch sechs beziehungsweise sieben Spiele in einem relativ kurzen Zeitraum zu bestreiten. Alle lassen kaum Punkt liegen, weshalb es immer wieder gilt das Maximum aus sich rauszuholen. Wir haben jetzt drei Auswärtsspiele in Folge, in denen wir uns immer wieder auf die wechselnden örtlichen Begebenheiten einstellen müssen“, sagt Mulfinger.

Autor: Tobias Konrad

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