27.08.2019

Causa Romanow ist für Hilders ad acta gelegt

Kreisoberliga Mitte: Keine Konsequenzen für „Ruhig, Brauner“

Peter John und seine Hilderser waren mit dem Verhalten von Schiedsrichter Oliver Romanow nicht einverstanden. Konsquenzen wird es aber keine geben. Foto: Charlie Rolff

Hohe Wellen schlug in der vergangenen Woche der Spruch „Ruhig, Brauner“ von Schiedsrichter Oliver Romanow (Petersberg) in Richtung des Hilderser Spielers Abdullah Özsuvaci. Der TSV, der sich in der Vorwoche noch öffentlich über die Vorkommnisse beschwert hatte, hat die Causa inzwischen aber abgehakt.

„Wir haben uns genug geärgert, dabei wollen wir es jetzt belassen. Wir haben die Sache ad acta gelegt und wollen auch keine weiteren Stellungnahmen mehr abgeben“, sagt der Hilderser Abteilungsleiter Goswin Nüdling. Allerdings wird der TSV wie bereits angekündigt beantragen, dass Referee Romanow künftig keine Hilderser Spiele mehr pfeift. Denn den Akteuren und Verantwortlichen passte nicht nur die Aussage in Richtung Özsuvaci nicht, sondern vor allem das Verhalten des Unparteiischen gegenüber allen Beteiligten.

Heiß diskutiert wurde das Thema auch in den sozialen Netzwerken. Der fast einstimmige Tenor lautete, dass die Aussage „Ruhig, Brauner“ ohne rassistischen Hintergrund daherkommt und somit keinerlei Fremdenfeindlichkeit gegenüber Özsuvaci, der türkische Wurzeln hat, vorgelegen habe. Auch der Hilderser Stürmer wollte die Angelegenheit nicht so hoch hängen, wenngleich ihm Romanows Auftritt auf dem Platz, nicht nur was die Pfeiferei anbelangt, wie fast allen Rhöner Mitstreitern gehörig missfiel. Sportlich lief es für den TSV am Wochenende übrigens deutlich erfolgreicher als bei besagtem Spiel in Pilgerzell (1:3), in den Heimspielen gegen Welkers und Lütter konnten vier Punkte eingefahren werden.

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