07.11.2019

Curic zieht es nach Petersberg

Gruppenliga: Ex-Neuhofer im Winter in den Waidesgrund

Marko Curic (rechts) stürmt in der Restrunde für den RSV Petersberg. Foto: Charlie Rolff

Der RSV Petersberg hat in Offensivmann Marko Curic eine Verstärkung für den Gruppenliga-Abstiegskampf an Land gezogen. Der 28-Jährige, im Herbst eher im Unfrieden vom Hessenligisten SV Neuhof geschieden, darf nach der Winterpause für die Grün-Weißen auflaufen, wie Vereinsvorstand Jörg-Thomas "Tom" Reinhard bestätigt.

"Die Verpflichtung ist soweit fix. Es gibt nur noch hier und da kleinere vertragliche Modalitäten zu klären", erklärt der Jurist, der dem RSV vorsteht. Der Kroate sei ein Unterschiedsspieler und könne in der drei Monate andauernden Restrunde womöglich für den letzten entscheidenden Tick sorgen, dass Petersberg der Gruppenliga erhalten bleibt. Laut Reinhard sei Curic ab dem zweiten Restrundenspiel, dem Derby gegen FT Fulda Mitte März, spielberechtigt. Da Curic nämlich sein letztes und auch einziges Spiel in dieser Runde für Neuhof beim Pokal in Magdlos am 11. September absolviert hat, ist Curic nämlich ab dem 11. März 2020 ablösefrei und damit spielberechtigt.

Coach Jürgen Krawczyk zeigt sich hocherfreut über den Neuen, in der Region bislang für den TSV Bachrain, den TSV Rothemann und zuletzt den SV Neuhof auf Torejagd gegangen ist: "Er ist ein erfahrener, abgezockter Stürmer, den wir auf dieser Position gut gebrauchen können. Mit Jannes Ehresmann, der die neue Position im Sturm super angenommen hat, und unserem Routinier Boris Aschenbrücker haben wir zwei gute Leute, dennoch sind wir insgesamt auf dieser Position sehr dünn besetzt. Gerade Boris braucht immer wieder seine Pausen", so Krawczyk. Curic hat bereits ein paarmal mit den Petersberger trainiert, "menschlich und fußballerisch tut er uns gut", ist sich der Trainer sicher.

Autor: Christian Halling

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