04.12.2018

"Das erste halbe Jahr war der Wahnsinn"

Auf einen Glühwein mit Fliedens Daniel Reith

Fliedens Spielausschussvorsitzender Daniel Reith (links) und Torgranate-Redakteur Steffen Kollmann ließen bei einem Glühwein das Jahr im Königreich Revue passieren.

Der Begriff "Mädchen für alles" wurde womöglich für ihn geschaffen: Als Spielausschussvorsitzender ist Daniel Reith seit einem Jahr für die Jugendteams (mit Marius Sievers und Florian Berthold), die zweite Mannschaft und inzwischen auch die Hessenliga-Truppe beim SV Buchonia Flieden verantwortlich. 2018 war einiges los im Königreich, "auf einen Glühwein" lässt der 30-jährige Strippenzieher hinter den Kulissen die vergangenen Monate Revue passieren.

Zwei Aufstiege, ein Pokaltitel, ein Abstieg - seit Ihrer Rückkehr nach Flieden vor einem Jahr war einiges los bei der Buchonia ...

Erst einmal ist es sehr schön, nach zweieinhalb Jahren bei Kressenbach/Ulmbach wieder zurück in Flieden zu sein. Und man muss schon sagen, das erste halbe Jahr war der Wahnsinn. Der größte Erfolg war der Kreispokalsieg mit der ersten Mannschaft, aber auch die Aufstiege mit der zweiten Mannschaft oder den C-Junioren waren ein Riesending. Zwar sind unsere A-Junioren aus der Verbandsliga abgestiegen, das war letztlich aber auch keine Überraschung mehr.

Bei der zweiten Mannschaft in der Kreisoberliga Süd waren Sie kurz vor Jahresende auch als Trainer tätig, im Interimsgespann mit Kapitän Philipp Mötzung. Wie erklären Sie sich die sensationelle Bilanz von vier Siegen in vier Spielen?

Es hat von Anfang an alles gepasst. Die Kommunikation zwischen Sascha Gies, den wir aufgrund seines zwischenzeitlichen Engagements im Hessenliga-Team kurz ersetzen mussten, Philipp Mötzung, Vorstand Frank Happ und mir war immer top. Dazu hat die Unterstützung von oben gepasst, die Jungs haben immer 150 Prozent gegeben. Die haben richtig Bock gehabt, das hat man auch gesehen. Im Spiel gegen Magdlos hatten wir eine volle Kapelle von oben mit dabei, da die erste Mannschaft spielfrei war. In den anderen Spielen gegen Gundhelm/Hutten, Schweben und Mittelkalbach haben die Jungs aus der Zweiten gewonnen, da hat man gesehen, dass sie einen geilen Charakter haben.

Wie lauten die Prognosen für das Jahr 2019? Und trauen Sie der ersten Mannschaft noch den Klassenerhalt in der Hessenliga zu?

Bei der ersten Mannschaft und der Reserve wird es nur um den Klassenerhalt geben. Ich bin davon überzeugt, dass das Unterfangen gelingen wird, ebenso wie bei unseren A-Junioren in der Gruppenliga. Mit der Hessenliga-Truppe sind wir auf einem richtigen Weg, der neue Trainer Zlatko Radic ist zu 100 Prozent der richtige Mann. Die Jungs geben richtig Gas im Training, es ist ordentlich Feuer drin. Dazu halten unsere Jungs zusammen. Das kann ein Vorteil im Vergleich zu anderen Vereinen sein.

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