28.02.2019

Das nächste Endspiel kommt

Hessenliga: Buchonia zu Gast beim Schlusslicht

Nicht nur die Verletzung von Nico Hohmann (Bildmitte) sorgt dafür, dass Zlatko Radic (links) personell wohl zum Umstellen gezwungen sein wird. Foto: Charlie Rolff

Der Jahresauftakt ist mit dem 1:0 gegen Türk Gücü Friedberg geglückt, für den SV Buchonia Flieden bleibt aber keine Zeit, sich auszuruhen. Denn bei der Spvgg. Neu-Isenburg steht am Samstag (15 Uhr) schon das nächste Sechs-Punkte-Spiel auf dem Programm.

Während der Trend bei der Buchonia angesichts drei Siegen in Serie klar nach oben zeigt, ist bei Gegner Neu-Isenburg längst Ernüchterung eingekehrt. Zwei Punkte fuhr die Spielvereinigung in den vergangenen neun Begegnungen ein, die Folge war der Absturz von einem Mittelfeldrang bis auf den letzten Tabellenplatz. Die rote Laterne trägt Neu-Isenburg seit dem vergangenen Wochenende, als Ederbergland 2:0 in Fulda gewann und die Truppe des langjährigen Coaches Peter Hofmann 1:3 bei Hessen Kassel verlor. Einziger Torschütze bei der Pleite war übrigens Ex-Fliedener Dario Stange, der im Winter von Vatanspor Bad Homburg kam.

„Das macht die Situation für uns aber nicht einfacher. Ein Tabellenletzter will immer mehr Gas geben als andere Mannschaften, das wird ein schwerer Kampf für uns. Vom Kopf her müssen wir die gleiche Einstellung an den Tag legen wie in den Spielen zuvor“, betont Fliedens Trainer Zlatko Radic, der weiß, dass der Sieg gegen Friedberg nicht viel wert ist, wenn in Neu-Isenburg nicht nachgelegt wird.

Das letzte Aufeinandertreffen beider Mannschaften gab erst im Dezember, als die Buchonia schon zur Pause den späteren 3:0-Endstand klargemacht hatte. Das Selbstvertrauen der jüngsten Erfolgserlebnisse möchte Radic so lange wie möglich beibehalten. „Wir wollen unsere positive Bahn nicht verlassen. Es war für uns alle eine große Erleichterung, das erste Spiel nach der Winterpause zu gewinnen, wir wissen aber auch, dass wir noch nichts erreicht haben. Uns stehen noch zwölf Endspiele bevor“, weiß der 49-Jährige.

Personell gibt es auf Seiten der Fliedener allerdings einige Fragezeichen: Marc Röhrig und Christoph Bohl, der zuletzt auf der ungewohnten Position des Außenverteidigers aushelfen musste, trainierten zuletzt nur sporadisch, Nico Hohmann, Niko Zeller, Sascha Rumpeltes und Mike Weismantel standen gar nicht zur Verfügung. Gut möglich, dass der Siegtorschütze der Vorwoche, Lukas Hagemann, den Doppelsturm mit Fabian Schaub bildet, wenngleich Radic sagt, „dass ich Lukas auch gerne als Joker sehe“.

Autor: Steffen Kollmann

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