23.10.2019

"Der Zug ist noch nicht abgefahren"

A-Liga Schlüchtern: Sancho Gonzalez und Rommerz mussten abreißen lassen

Jascha Etzel (links) und die SG Rommerz warten seit fünf Spielen auf einen Sieg, sodass die Topteams wie Oberkalbach (hier Niklas Jost) davonziehen konnten. Foto: Kevin Kremer

An der Spitze der A-Liga Schlüchtern geht es richtig eng zu: Die ersten beiden Teams Oberkalbach und Bellings/Hohenzell befinden sich punkt- und torgleich auf Augenhöhe, Distelrasen liegt als Tabellendritter nicht weit dahinter. In ähnlichen Sphären bewegte sich auch die SG Rommerz, die zuletzt aber etwas abreißen lassen musste und nun schon neun Punkte hinter dem Spitzenduo auf Rang fünf liegt.

Den letzten Sieg gab es für die Truppe von Florencio Sancho Gonzalez vor mehr als einem Monat beim 1:0 in Veitsteinbach zu bejubeln. Anschließend folgten vier Unentschieden, eine Niederlage und zuletzt das spielfreie Wochenende. Somit beträgt der Rückstand auf die Spitzenplätze nun schon neun Punkte: "Der Zug ist noch nicht abgefahren. Es ist nach wie vor was möglich, die Saison ist noch lang. Wir spielen noch gegen alle Topteams, einige müssen noch zu uns", bleibt Sancho Gonzalez zuversichtlich.

Grundsätzlich liegt seine Mannschaft auch absolut im Soll, schließlich wurde ein Platz unter den ersten fünf anvisiert. Doch auch der Übungsleiter muss zugeben, "dass viel mehr drin war". Gerade die jüngsten Punktverluste gegen Altengronau/Jossa, Kressenbach/Ulmbach II und Schlusslicht Marborn waren vermeidbar gewesen. "Grundsätzlich ist die Klasse einfach ziemlich ausgeglichen, das haben wir in den letzten Spielen zu spüren bekommen", so Sancho Gonzalez.

In diesen Begegnungen haben den Rommerzern neben den Langzeitverletzten Rene Schmidt (Verdacht auf Schambeinentzündung) und Erik Maurer (Kreuzbandriss) auch einige andere Akteure gefehlt. Als fast alle Mann an Bord waren, gab es dann ein 1:1 gegen Primus Distelrasen. "Die Gegner, die das Spiel machen wollen, liegen uns mehr", so der Coach, der momentan zwar nicht nach oben schaut, eine Top-Platzierung aber noch nicht abgehakt hat. "Wir würden uns freuen, wenn am Ende in den letzten Spielen noch etwas drin wäre."

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