26.03.2018

Die Borussen haben "alles noch in der eigenen Hand"

Junioren: Optimismus bei JFV Fulda-Trainer Daniel Weiß

Daniel Weiß ist optimistisch.

Tabellenführer JSG Nüsttal/Hofbieber/Dammersbach hat sich in der Gruppenliga der A-Junioren diesmal schwer getan. In Künzell gab es für den Primus der Klasse nur einen knappen 2:1 (2:1)-Sieg.

Andreas Roth und Maximilian Ruschke schossen einen scheinbar beruhigenden 2:0-Vorsprung heraus, doch nach dem Anschlusstor durch Osman Cevik noch vor der Pause blieb die Partie bis zum Ende spannend.

Der JFV Fulda, der einzige ernsthafte Verfolger des Spitzenreiters, wahrte seine Titelchancen mit dem 6:0 (4:0)-Erfolg über den JFV Burghaun. Trainer Daniel Weiß ist sehr zufrieden mit der Situation, wie sie sich für ihn darstellt. „Wir haben noch alles in der eigenen Hand. Wenn wir unser Nachholspiel gewinnen, sind es noch zwei Punkte Rückstand auf Nüsttal, wo wir im direkten Duell noch antreten“, sagt Weiß, der auch den JFV Petersberg – am Wochenende souveräner 5:0-Sieger in Bad Hersfeld – im Titelrennen noch nicht ganz abschreiben möchte. Freilich weiß der Coach auch, dass das Eis dünn ist: „Wir haben einen Kader von 15, 16 Mann. Da musst du dann auch hoffen, dass den Schlüsselspielern nichts passiert.“ Der Kantersieg gegen Burghaun auf dem ramponierten Kunstrasen in der Johannisau war das erste Pflichtspiel des JFV Fulda im neuen Jahr, nun folgt schon gleich wieder die Osterpause, und erst am 11. April geht es weiter. „Das ist schade, wo wir doch jetzt so gut reingekommen sind“, betont Weiß.

Die B-Junioren des JFV Fulda hatten vorigen Mittwoch ebenfalls Burghaun zu Gast und machten es mit einem 8:0 (4:0) noch deutlicher. Weiß hebt derweil die gute Kooperation mit Dominic Becker, dem Coach, der Fuldaer B-Junioren hervor.

Auch Beckers Truppe ist klar auf Titelkurs und hat ebenfalls die JSG Nüsttal als schärfsten Rivalen zu fürchten. Der ließ beim 4:1 (4:0) in Flieden nichts anbrennen. Schon zur Pause war durch die Tore von Bleuel, Breunig, Steinbach und Mächtel (Eigentor) alles klar für die Gäste. Rippberg (nur 1:1 gegen West Ring) scheint nun endültig abgehängt. / hw

Kommentieren

Vermarktung:

Mehr zum Thema