16.02.2019

Distelrasen holt Markus Hohmann

A-Liga Schlüchtern: 41-Jähriger folgt auf früheren Weggefährten Lins

Markus Hohmann (rechts) kehrt nach eineinhalb Jahren Pause wieder zurück auf eine Trainerbank in der A-Liga Schlüchtern. Foto: Ralf Hofacker

Markus Hohmann heißt der neue Trainer der SG Distelrasen: Der 41-Jährige, der aktuell noch als Sportlicher Leiter beim SV Mittelkalbach fungiert, übernimmt im Sommer den Tabellensechsten der Fußball-A-Liga Schlüchtern und folgt bei der Dreier-Spielgemeinschaft auf Mario Lins, wie die Vereine in einer Pressemitteilung verkünden.

„Wir haben uns bei der Trainersuche bewusst Zeit gelassen, um den bestmöglichen Trainer für unsere Spielgemeinschaft zu finden. Wir sind überzeugt, dass wir ihn mit Markus Hohmann gefunden haben“, erklärt Rolf Eckart im Namen des Vorstands der SG Distelrasen. Die Gespräche mit dem 41-Jährigen, aktuell Sportlicher Leiter des Süd-Kreisoberligisten SV Mittelkalbach, seien absolut positiv gewesen, der frühere Oberliga-Spieler der SG Bad Soden und des FV Steinau habe mit Fachwissen, Fußballkompetenz und -begeisterung, aber auch mit seiner umgänglichen Art gepunktet.

„Die Gespräche mit den Vorständen waren sehr gut“, betont auch Hohmann, der gebürtig aus Sarrod stammt. Der 41-Jährige war bereits Trainer in Schweben und Volkers sowie Mittelkalbach, zuletzt hatte er bis zur Winterpause der Saison 2017/2018 den Distelrasener Ligakonkurrenten SG Bellings/Hohenzell trainiert, dort wegen mangelnder Trainingsbeteiligung aber sein Amt niedergelegt. „Es war auch mit Mittelkalbach klar kommuniziert, dass ich wieder als Trainer arbeiten möchte, wenn ein Angebot kommt, das mir zusagt. Das war nun der Fall“, erklärt Hohmann.

Die Entscheidung für die SGD wiederum sei ihm leicht gefallen, schließlich hat die Dreier-Spielgemeinschaft ambitionierte Ziele und will innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre den Aufstieg in die Kreisoberliga realisieren. „Wenn ein Verein irgendwo um Platz acht bis zehn hätte mitspielen wollen, hätte ich das nicht gemacht. Die Vereine sind gut geführt, die Mannschaft ist jung, entwicklungsfähig und spielt in den letzten Jahren immer oben mit“, begründet Hohmann seine Entscheidung, zumal SGD-Kapitän Michael Heil ein Arbeitskollege von ihm ist und auch der Draht zum aktuellen Trainer Mario Lins – beide trainierten vor Lins‘ Engagement am Distelrasen gemeinsam den SV Mittelkalbach – nie abgerissen sei: „Mit Mario bin ich immer in Kontakt“, verrät der 41-Jährige, der sich in den nächsten Wochen ein Bild von seinem neuen Team machen will. SGD-Coach Mario Lins wiederum will seinem Kumpel eine intakte Spitzenmannschaft übergeben, bevor er nach dreieinhalb Jahren zum SV Schweben wechselt.

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