Gruppenliga: Trainerwechsel

Dreier-SG trennt sich von Mark Jaksch

14. Dezember 2020, 14:05 Uhr

Auf dem Platz konnte Mark Jaksch der SG Elters/Eckweisbach/Schwarzbach ohnehin nicht mehr helfen. Nun schaut sich die Dreier-SG nach einem neuen Trainer um. Foto: Charlie Rolff

Die SG Elters/Eckweisbach/Schwarzbach hat sich von Trainer Mark Jaksch getrennt. Das bestätigt Rigobert Neubauer aus dem Führungsteam des Gruppenligisten, der nun nach einer neuen Lösung fahndet.

"Diese Entscheidung ist uns alles andere als leichtgefallen, da Mark menschlich ein guter Typ ist", betont Neubauer. Jaksch, der erst im Sommer aus Ehrenberg kam und dort als spielender Co-Trainer fungierte, sollte eigentlich als Spielertrainer agieren, musste seine Schuhe aufgrund von Knieverletzungen zu Beginn der Saison aber an den Nagel hängen. Das Laufbahnende des 31-Jährigen hat nun auch zur Entlassung geführt. "Für uns als kleine Spielgemeinschaft ist es einfach wichtig, einen Spielertrainer zu haben. Das ist auch unser Ziel für die neue Saison."

Umso schwerer wird es nun, das wissen die Verantwortlichen, Jakschs Nachfolger bis Sommer zu finden. Denn ein neuer Spielertrainer kommt vermutlich noch nicht für die Restrunde in Betracht. "Es läuft darauf hinaus, die Zeit überbrücken zu müssen. Das kann eine interne Lösung sein, ist aber nicht unbedingt angestrebt. Wir machen uns Gedanken und hoffen, zeitnah jemanden zu präsentieren", sagt Neubauer, der auch bestätigt, dass die Ungewissheit aufgrund der Corona-Pandemie und -Spielunterbrechung dazu geführt habe, Jaksch sofort von seinen Aufgaben zu entbinden.

Als Tabellen-Fünfzehnter überwintert die Dreier-SG auf einem Abstiegsplatz - trotz positiver Tordifferenz. In zehn Spielen sprangen bislang neun Punkte heraus. Damit befinden sich die Rhöner, die seit 2017 in der Gruppenliga spielen, in Abstiegsnöten. Jaksch selbst war für unsere Redaktion am Montagnachmittag nicht zu erreichen.

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