Insolvenzantrag zurückgezogen

Dunkle Wolken über Hanau 93 verzogen

12. November 2020, 07:33 Uhr

Das Insolvenzverfahren gegen Hanau 93 ist eingestellt. Foto: Charlie Rolff

Hessenligist Hanau 93 kann aufatmen. Nachdem noch vergangene Woche ein vorläufiges Insolvenzverfahren gegen den Club eingeleitet wurde (wir berichteten), ist dieses nun wieder vom Tisch. Das berichtet das Online-Portal "op-online.de".

Wegen zurückgehaltener Zahlungen an die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS) wurde demnach gegen den ältesten Verein Hessens das vorläufige Insolvenzverfahren eingeleitet. Jetzt hat die Krankenkasse allerdings mitgeteilt, dass die Beitragsrückstände beglichen wurden und der Antrag deshalb nicht mehr bestehe. Um welche Summe es sich handelt, könne die KBS aus "steuer- und datenschutzrechtlichen Gründen nicht sagen".

Die Vereinsverantwortlichen um den Präsidenten Frank Feuerriegel sind entsprechend erleichtert. Feuerriegel bezeichnet es als "unglücklich", dass es überhaupt zum Verfahren gekommen ist. Demnach sei die interne Kommunikation nicht ideal gewesen. Solidarisch zeigen sich derweil die Spieler, denn laut "op-online" verzichten die Akteure von Hanau 93 in der Zeit des Lockdowns auf Geld. Ihnen sei bewusst, dass Einnahmen aus dem Tagesgeschäft fehlen würden. Der Verzicht steht in keinem Zusammenhang mit der plötzlich aufgekommen Insolvenzdiskussion heißt es zudem.

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