Verbandsligist hat Pläne

Ehrenberger Weg gehen: Vollmar bleibt

29. Dezember 2020, 06:59 Uhr

Hat gut lachen: Sebastian Vollmar hat seine Zusage für ein weiteres Jahr als Trainer der SG Ehrenberg gegeben. Foto: Ralph Kraus

Die Weihnachtsfeiertage hat Verbandsligist SG Ehrenberg genutzt, um für die kommende Saison Klarheit im Trainerteam zu schaffen. Der Weg, der im Sommer begonnen wurde, soll in der Zukunft Früchte tragen.

Das gesamte "Konstrukt", wie Udo Wischniewski aus dem Vorstand der SGE das Trainerteam nennt, passe so gut zusammen, dass kein einziger Gedanke daran verschwendet wurde, eine Position neu zu besetzen. So wird Sebastian Vollmar weiterhin Trainer und Bernhard Brähler Torwarttrainer bleiben. "Wir sind im Sommer nicht den Schritt vom Spielertrainer weggegangen, um nach einer Saison alles wieder über den Haufen zu werfen. Sebastian ist ein Typ Trainer, der Spieler gut ausbilden kann und gerne mit jungen Leuten arbeitet. Das passt zu uns. Und mit Blick auf die Mannschaft haben wir festgestellt, dass taktisch gesehen ein Schritt nach vorne gemacht wurde. Dennoch befinden wir uns erst am Anfang unsere Weges", stellt Wischniewski klar. Anhand der Einsatzzeiten von Youngstern wie Bastian Stumpf, Julian Keidel, Lucas Breunig oder Sven Kemmerzell lässt sich Wischniewskis These durchaus bestätigen.

Doch nicht nur Vollmars Arbeit würdigt er, auch Brähler leiste mit den Torhütern sehr gute Arbeit. Lange Gespräche über eine Verlängerung mussten indes nicht geführt werden. Per Videokonferenz machte der Vorstand sowie Trainer Vollmar die Zusage fest. "Wir ticken gleich und haben in allen Belangen einen Nenner", frohlockt Wischniewski. Für ihn, seine Vorstandskollegen und auch Trainer Vollmar hätten es dennoch ein paar Punkte mehr sein dürfen: "Die Spiele gegen Sandershausen oder Hombressen/Udenhausen schmecken nach wie vor bitter. Da haben wir unnötig Zähler abgeschenkt. Das müssen wir in der Rückrunde geradebiegen."

"Reine Formsache" sei es für Vollmar hingegen gewesen, dass er über die laufende Saison hinaus in der Rhön bleibt. Der 36-Jährige fühle sich im Umfeld äußerst wohl, nach dem kleinen Umbruch vor einem halben Jahr gelte es nun, das Team weiter zu formen. "Wir haben gesehen, dass wir in Summe konkurrenzfähig sind. Wir haben sicherlich nicht einen Kader, der für viel Ballbesitzfußball ausreicht, aber wir können andere Werte liefern. Diese bekommen wir über eine gute Trainingsbeteiligung hin. Peu à peu wollen wir uns künftig steigern und Kontinuität reinbekommen, um den Klassenerhalt zu erreichen", so Vollmar. Über die Zusage seines Trainerpartners ist er ebenso erfreut: "Wir ergänzen uns gut, jeder sieht ein paar andere Dinge. Ich bin sehr dankbar für den Austausch."

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