08.11.2018

Ein 6:1 nach 13 sieglosen Spielen in Serie

KOL Süd: Erb ist von seiner SG Stockhausen/Blankenau überzeugt

Christopher Erb (weißes Trikot, links) war mit seiner SG Stockhausen/Blankenau in der bisherigen Saison nicht wirklich vom Glück verfolgt. Foto: Kevin Kremer

Das Ergebnis des vergangenen Wochenendes lieferte wohl Stockhausen/Blankenau. Nach 13 Spielen ohne einen einzigen Dreier gelang dem Aufsteiger der zweite Saisonsieg, und das auf bemerkenswerte Art und Weise: 6:1 lautete das Endresultat im Auswärtsspiel beim FV Steinau.

„Und das Ergebnis hätte weitaus höher ausfallen müssen“, sagt SG-Spielertrainer Christopher Erb, der davon berichtet, dass sein Team achtmal alleine auf den Torwart zugelaufen sei – allerdings keine dieser Chancen genutzt hat. Die „komplizierten Treffer“ erzielte Stockhausen/Blankenau aber, womit die 13 Spiele andauernde Negativserie endlich beendet werden konnte. „Auch wenn die Höhe am Ende vielleicht etwas überraschend ist, war dieser Sieg längst überfällig. Zuvor haben wir uns oft nur mit einem Zähler belohnt, ich hoffe, dass der Bann jetzt endlich gebrochen ist“, so Erb.

In der bisherigen Saison gab es nämlich, auch aufgrund immer wieder auftretenden personellen Problemen, zu viele Punkteteilungen. Unter anderem gegen die Spitzenteams Kressenbach/Ulmbach, Rückers und Lauter, als die Spielgemeinschaft stets mithalten konnte. „Da hat man auch gesehen, dass wir reif sind für diese Klasse. Ich habe den Klassenerhalt längst noch nicht abgeschrieben und habe vollstes Vertrauen in die Jungs. Ich glaube, wir packen das noch“, betont der 33-Jährige, der in den zwei verbliebenen Spielen vor der Winterpause als Minimalziel vier Punkte ausgibt.

Dort geht es nämlich noch gegen den Drittletzten Löschenrod, der bereits sechs Punkte entfernt ist, und die FSG Vogelsberg zum Derby. Im vergangenen Jahr wurde Stockhausen/Blankenau noch vor der FSG Meister in der A-Liga Fulda/Lauterbach, nun hat Vogelsberg schon 26 Punkte auf dem Konto und steht deutlich besser da als der Tabellen-Fünfzehnte. „Die knappen Spiele hat Vogelsberg – im Gegensatz zu uns – eben für sich entschieden. Da ziehe ich den Hut vor. Ich sehe uns aber dennoch mindestens auf Augenhöhe, auch wir müssen erst einmal geschlagen geben“, bleibt der gebürtige Müser selbstbewusst.

Autor: Steffen Kollmann

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