K/U bedient sich bei O/Z

Einer fürs Tor, einer fürs Zentrum

16. März 2021, 07:00 Uhr

René Bezemer (links) hütet künftig das Tor der SG Kressenbach/Ulmbach, und André Bien kehrt ins Mittelfeld des Gruppenligisten zurück. Foto: Verein

Kaiser nach Hünfeld, Hofacker zu Hanau 93, Ersöz zu Hanau 1960, Kania nach Oberndorf, Schneider wohl bald nach Bad Soden – und jetzt Bezemer zur SG Kressenbach/Ulmbach: Der Torhütermarkt sorgt weiterhin für Schlagzeilen

Die SG Kressenbach/Ulmbach hat sich auf zwei Positionen verstärkt: André Bien und René Bezemer spielen ab der kommenden Saison für den Fußball-Gruppenligisten. Bezemer und Bien haben Stallgeruch – und kommen von Ligakonkurrent SG Oberzell/Züntersbach.

„Beide Spieler passen perfekt in unser Anforderungsprofil“, sagt Karsten Jäger von der Sportlichen Leitung der Spielgemeinschaft: „Sowohl André als auch René haben bewiesen, dass sie die Qualität für die Gruppenliga haben. Und sie sind tolle Menschen.“ Dazu kommt: Beide haben schon für K/U gekickt, kennen den Verein also bestens.“

André Bien war erst vorige Saison zu Gruppenligakonkurrent Oberzell/Züntersbach gewechselt. Er sagt über seine Rückkehr: „Der Aufwand ist für mich und meine Familie besser zu bewerkstelligen. Zudem ist der Kontakt nie abgerissen und ich habe mich hier immer wohlgefühlt. Die Ziele des Vereins zeigen mir, dass das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht ist.“ Auch für Bezemer, der in Ulmbach wohnt, passt das: „Ich habe mich sehr über das Interesse gefreut. Der Verein hat sich um mich bemüht. Deshalb habe ich große Lust auf die neue Saison.“ Siegfried Lotz von der Sportlichen Leitung sagt: „Wir sind glücklich, dass wir die beiden überzeugen konnten.“

Damit hat das Gruppenligateam seine beiden Abgänge bereits kompensiert: Stammtorwart Sven Hergenröder tritt berufsbedingt kürzer, Mittelfeldakteur Florian Bäuscher kehrt zurück zu seinem Heimatverein SV Hochland Fischborn. Ansonsten haben alle Spieler der ersten Mannschaft für die kommende Saison zugesagt.

Lotz verrät: „Wir sehen uns jetzt zwar super aufgestellt, doch Schluss ist damit nicht: Wir wollen uns punktuell weiter verstärken.“

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