20.03.2019

Einiges deutet auf den entscheidenden Schritt hin

Kreisoberliga Mitte: Friedel mit Entwicklung seiner Müser sehr zufrieden

Marc Friedel (links, im Duell mit Hünfelds Lukas Budenz) steht mit seiner Truppe vor dem nächsten Kracherspiel. Foto: Kevin Kremer

Über die Qualität der Kreisoberliga Mitte mit ihren vielen überdurchschnittlich gut besetzten Mannschaften wurde schon viel geredet und geschrieben. Umso überraschender kommt es daher, dass ein Team die Klasse dennoch dominiert - der SV Müs ist mit 2,5 Punkten im Schnitt unangefochtener Spitzenreiter, selbst wenn im kommenden Topspiel gegen den Zweiten FV Horas (Sonntag, 15 Uhr) kein Erfolgserlebnis eingefahren werden sollte.

Von der Meisterschaft und dem direkten Wiederaufstieg möchte Spielertrainer Marc Friedel aber noch nichts wissen: "Über die Gruppenliga sprechen wir noch nicht. Aber wir können einen weiteren Schritt in die richtige Richtung machen", so der 39-Jährige. Dank einer "Top-Leistung" und dem 2:1-Erfolg bei einer stark besetzten Hünfelder Reserve beträgt der Vorsprung vor Horas schon so zwölf Punkte (bei einem Spiel mehr), mit einem erneuten Dreier könnte der vielleicht entscheidende Schritt zum Titel getätigt werden.

Es wäre bei weitem nicht die erste Meisterschaft, alleine in den vergangenen zehn Jahren stand Müs am Ende einer Kreisoberliga-Saison dreimal ganz oben. Das Problem: In der Gruppenliga folgte stets der direkte Wiederabstieg. "Wir haben aber auch im Vorjahr gezeigt, dass wir in dieser Klasse mithalten können, aus den verschiedensten Gründen wie unserem Verletzungspech hat es letztlich aber nicht gereicht. Die Qualität der KOL Mitte ist in dieser Saison in der Spitze weitaus höher als noch vor zwei Jahren. Aber meine Mannschaft hat sich gefunden und zieht super mit. Es macht richtig viel Spaß, mit den Jungs zu arbeiten", lobt Friedel. Auch deshalb hat der Spielertrainer für eine weitere Spielzeit zugesagt, es ist die fünfte gemeinsame Saison.

Verzichten muss der 39-Jährige dabei auf Christoph Schell und Sebastian Eichenauer, beide werden ihre Schuhe an den Nagel hängen. Die Planungen für den Sommer laufen, dennoch liegt Friedels voller Fokus auf dem Topspiel gegen Horas. "Das ist eine sehr junge Mannschaft mit Spielern, die ordentlich Qualität mitbringen. Aber wir wollen auf uns schauen und unser Spiel durchdrücken. Ich erwarte, dass wir voller Selbstvertrauen in die Partie gehen und ähnlich auftreten wie in Hünfeld."

Autor: Steffen Kollmann

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