22.04.2016

Elf Ligaspiele in 36 Tagen

Mammutaufgabe für Haunetal II

Haunetal II (rotes Trikot) will die Liga halten. Foto: Kevin Kremer

Von wegen ruhige Saisonschlussphase: Mit dem Heimspiel heute Abend (19 Uhr) gegen Wölf startet die SG Haunetal in ein echtes Mammut-Programm. Denn das Team von Trainer Volker Glebe hat in der A-Liga Hünfeld-Hersfeld noch elf Spiele vor der Brust – in 36 Tagen.

„Das ist schon ein wahnsinniges Programm. Ich bin aber optimistisch, dass wir das hinbekommen“, sagt Glebe, dessen Team punktgleich mit Hohenroda II auf dem Abstiegsrelegationsplatz steht, allerdings zwei Spiele weniger absolviert hat. Auf den Rasdorfer SC, der Rang 13 einnimmt, beträgt der Rückstand sogar nur einen Zähler – und das bei fünf Partien weniger.

Die zahlreichen Spielausfälle über die gesamte Saison könnten Haunetal II nun sogar zum Verhängnis werden. Zwar hat die Gruppenliga-Reserve noch jede Menge Spiele in der Hinterhand, dafür gehen die Begegnungen aber auch an die Substanz. „Ein geregelter Trainingsbetrieb wird in den kommenden Wochen kaum möglich sein. Wir werden in erster Linie regenerieren und die Mannschaft auf das nächste Spiel vorbereiten. Einen Vorwurf können wir aber niemandem machen, auch nicht dem Klassenleiter. Ganz im Gegenteil, es ist eben eine ganz unglückliche Situation“, sagt Glebe, der aufgrund des personellen Engpasses im Gruppenliga-Team auch kaum Verstärkungen bekommen wird.

„Die Situation in der Ersten ist so eng, dass sogar ich mit meinen 45 Jahren zuletzt zweimal aushelfen musste, damit wir keine Spieler von unten einsetzen, die sich festspielen können“, berichtet Glebe, der vor allem die Zusammenarbeit mit Stefan Huff, Trainer der ersten Mannschaft, lobt. „Das klappt hervorragend. Überhaupt ziehen alle Spieler im Verein sehr gut mit, es helfen uns immer wieder Stand-By-Spieler aus. Wir sind einfach eine eingeschworene Truppe und es fällt mir wirklich schwer, im Sommer aufzuhören“, sagt Glebe, der sich mit dem Klassenerhalt verabschieden möchte.

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