23.01.2019

Erst Sonne satt, dann Platzprobleme

Gruppenliga: „Turner“ fliegen nach Malaga

Timo Lofink erwartet ein Temperaturschock zwischen Malaga und dem zugeschneiten Kunstrasen am Domgymnasium. Foto: Charlie Rolff

Dank eines goldenen Herbsts konnte sich FT Fulda zum besten Gruppenliga-Aufsteiger mausern und besitzt in den verbleibenden Spielen auch eine hervorragende Ausgangsposition für das Unterfangen Klassenerhalt. Vier Punkte beträgt der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz.

Die Vorbereitung:

Die „Turner“ gelten als exzellentes Rückrundenteam. Vielleicht auch deshalb, weil stets der Kunstrasen am Domgymnasiums als Trainingsstätte zur Verfügung stand. Dies ist zwar in diesem Winter grundsätzlich nicht anders, allerdings kündigte die Stadt Fulda an, den Platz in diesem Jahr im Falle von Schneefall nicht mehr zu räumen. „Wie wir dann mit der Situation umgehen, ist noch offen“, sagt Trainer Romeo Andrijasevic, der allerdings nicht ausschließen will, „dass wir den Platz selbst räumen werden“. Ist dies der negative Aspekt mit Blick auf die kommenden Wochen, steht in der kommenden Woche erst einmal ein besonderes Schmankerl an: Der Tross reist in die Heimat von Offensivspieler Jose Alberto Santiago Marmol. Im spanischen Malaga steht allerdings kein Trainingslager, sondern eine Ausflugsfahrt im klassischen Sinne an. „Wir fahren jeden Sommer und jeden Winter mit der Mannschaft weg – diesmal haben wir eben auch noch einen ausgezeichneten Fremdenführer“, sagt Andrijasevic schmunzelnd vor der fünftägigen Reise.

Die Ziele:

Der Klassenerhalt genießt Priorität und scheint mit Blick auf die Tabelle auch greifbar. „Wir haben es sicherlich etwas leichter als andere Mannschaften. Klar ist allerdings auch, dass wir einerseits mehr machen müssen als in der Vorrunde und andererseits die starke Hinrunde bestätigen wollen“, fordert Andrijasevic den vollen Fokus auf die verbleibenden elf Spiele. Ein großer Vorteil für die „Turner“: Ist der Auftakt gegen den Tabellendritten Ehrenberg vorüber, hat FT das Toptrio schon doppelt bespielt und darf sich vornehmlich gegen Gegner auf Augenhöhe versuchen.

Das Personal:

An der Magdeburger Straße hat sich im Winter kaum etwas geändert, so ist mit Jamal Ouchen Madani ein Neuzugang dabei, der ein Kumpel von Santiago Marmol ist, laut Andrijasevic noch einige Zeit brauchen würde, um im Seniorenfußball anzukommen.

Autor: Johannes Götze

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