06.12.2018

„Es könnte nicht viel besser sein“

Auf einen Glühwein mit Romeo Andrijasevic und Alexander Hofmann

Torgranate-Redakteur Christian Halling (Bildmitte) mit Romeo Andrijasevic (links) und Alexander Hofmann. Foto: Totti

Wenig zu beanstanden haben Romeo Andrijasevic (43) und Alexander „Hoffi“ Hofmann (36), wenn es um eine Bilanz der vergangenen zwölf Monate geht. Die Trainer der beiden Teams von FT Fulda wollen an die Erfolge der Vergangenheit gerne auch im neuen Jahr anknüpfen.

Wie lautet Eure Bilanz des Fußballjahrs 2018?

Andrijasevic: Luka Modric wurde Anfang der Woche zum Weltfußballer gekürt, nachdem meine Kroaten im Sommer Zweiter bei der WM geworden sind. Dazu sind wir mit FT Meister geworden und haben eine überragende Gruppenliga-Hinserie hinter uns. Es könnte nicht besser sein.

Hofmann: Ich habe mich super bei FT eingelebt, die Reserve hat Potenzial, und das haben wir mit Rang drei zur Winterpause auch auf dem Platz untermauert. Es macht Spaß mit den Jungs zu arbeiten, und auch neben dem Platz passt im Verein alles.

Romeo, im Moment ist wieder die Zeit der Trainergespräche, viele Vereine arbeiten in Drei-Jahres-Zyklen, um dann mit einem neuen Coach im Sommer einen Impuls zu setzen. Was hältst Du als einer, der mittlerweile in der sechsten Saison mit einer Mannschaft arbeitet, von dieser Vorgehensweise?

Andrijasevic: Meine These ist, dass man nicht alle drei Jahre mit einem Trainerwechsel einen neuen Impuls setzt, sondern jedes Jahr neue Reizpunkte bringt, damit erst gar keine Abnutzungserscheinungen aufkommen. Wir beispielsweise mussten unsere Spielweise nach dem Aufstieg komplett umstellen. Sechs Monate lang haben die Gegner gegen uns nur hinten drin gestanden, ab Sommer mussten wir dann den Schalter komplett umlegen und die Defensive in den Fokus rücken. Bisher hat das klasse geklappt, ich appelliere an meine Jungs, dass wir gemeinsam auch im neuen Jahr die gleiche Ernsthaftigkeit an den Tag legen wie bisher. Auch über das Saisonende hinaus, das wäre schön.

Was wünscht Ihr euch für das Jahr 2019?

Andrijasevic: Wir sind auf einem sehr guten Weg, was den Klassenerhalt angeht. Allerdings wird die Rückserie schwerer, weil uns die Gegner sicher nicht mehr unterschätzen. Ich bin zuversichtlich, dass wir es packen.

Hofmann: Wir in der Reserve wollen einen weiteren Schritt in der Entwicklung gehen und dabei natürlich auch den Kontakt zu den Spitzenteams Eichenzell/Rothemann II und Frischauf Fulda halten. Dazu wäre es super, wenn wir noch den ein oder anderen Spieler ans Gruppenligateam heranführen könnten.

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